Pfingstopen 2019

Die dritte Runde war wohl die biher am stärksten umkämpfte es Turniers. Nach mehr als vier Stunden Spielzeit waren noch 8 Partien unbeendet. Und das nicht nur an den vorderen Brettern, auch jeneits der 35 wurde noch heftig nach dem Gewinn gesucht. Einige Vorentscheidungen dürften dabei letztlich gefallen sein.

Der an Nr. 1 gesetzte Constantin Vogel gab gegen Gerrit Geldner einen weiteren halben Punkt ab und dürfte ob der kurzen Distanz von nur 5 Runden bei einem vollen Punkt Rückstand auf die Spitze aus dem Rennen um den Sieg sein. Apopos Spitze: vier Spieler sind noch immer bei 100%, dabei mit der französischen WFM Karelle Balon auch eine Frau. Zwei der Spieler sind dabei immer noch Punkt und Wertungsleich, was sich aber - egal in welcher Variante - in der Runde 4 verändern wird. Hinter dieser Spitze lauern nicht weniger als 11 Spieler mit 2,5 Punkten, von denen einige sicher noch im Kampf um den Sieg eine Rolle spielen werden.

Von den anderen Spielern unseres Vereins konnte Thomas Karyah erneut einen schönen Sieg einfahren - schade, das er in der ersten Runde noch beruflich verhindert war und so erst in der zweiten einsteigen konnte. Aber 2 aus 2 - sind auch auch 100%. In einem vereinsinternen Duell zwang Phuc Nhat seinen Gegner Michael Milbredt nieder, am Brett nebenan besiegte Jens Stegmann Tobias Smith, wobei der Unterschied in der Stärke sich nicht nur auf dem Brett zeigte (siehe nebenstehendes Bild). Dr. Heselbarth gewann erneut und liegt nur auch bei 2 Punkte, Jörg Müller gewann nach langem Kampf ebenfalls. Sebastian Bender und Tom Kraft spielten remis...

Die kürzeste Partie der Runde spielte definitiv Wilfried Meyer. Ob der herausragenden Pünktlichkeit des Berliner Nahverkehrs schaffte er es nicht, rechtzeitig am Brett zu erscheinen und auch der Versuch, den Turnierleiter zu informeren (was eine Kulanzregelung ermöglicht hätte) schlug leider fehl. Schade. Aber Wilfried nahm sich im Anschluß dann die Zeit, mit der vermeintlichen Gegnerin außerhalb des Spiellokales mögliche Eröffnungen und Positionen zu diskutieren. So war sein Kommen am Nachmittag wenigstens nicht völlig umsonst.

 

 

 

Vorbereitung ist übrigens die halbe Miete, wie man auf dem nebenstehenden Bild erkennen kann. Der Vorteil von Schwarz ist hier eindeutig. Zum Glück bieten unsere Spieltische genug Platz und wir müssen nicht anbauen. :-)

Schauen wir mal, was in Runde 4 passiert.