BMM Runde 7 – Erfolgsmeldungen von (fast) allen Fronten

Der Tag begann wenig vielversprechend, denn wieder einmal hatten wir kampflose Verluste zu beklagen. Hauptursache: Krankheit und Fernreisen – Mannschaft 1 und 2 mussten jeweils mit einem Mann weniger antreten. Die Wirkung solcher Unterbesetzung kann aber bei der richtigen Einstellung der Mannschaft durchaus eine positive sein, denn der Kampfgeist wächst mit dem Gedanken, kein Remis mehr machen zu dürfen – jedenfalls kein kampfloses. Mannschaft 1 und 2 beherzigten dies mit Siegen – Mannschaft 8 auch mit Nichtantritt (Erklärung siehe unten). Mannschaft 3 und 4 siegten ebenfalls und vor allem für unsere Vierte wurde es dadurch ein besonders schöner Sonntag. Mannschaft 5 verlor denkbar knapp, Mannschaft 6 nicht (knapp) und Mannschaft 7 schaffte den ersten Sieg, auch dank jugendlicher Verstärkung.

Mannschaft 1

SV Königsjäger Süd-West 2 SC Zugzwang 95 2,0 : 6,0
203 Michael Busch 1956 103 Ulrich Schwekendiek 2279 0:1
205 Edgar Schubert 1876 104 Ali Polatel 2224 0:1
206 Hans-Peter Richter 1922 106 Adis Artukovic 2054 0:1
207 Sven Schüle 1869 107 Abdulkadhim Ismaeel Thaer 1974 1:0
208 Klaus Königer 1807 108 Norman Mielke 1885 0:1
210 Pascal Bieg 1806 109 Ricardo Arevalo +:-
213 Shawn Maple 1634 201 Rene Schildt 2071 0:1
309 Dr. Stefan Edlich 1777 209 Detlef Just 1680 0:1

Bericht von René Schildt

Wer hätte zu Beginn der Saison gedacht, dass ausgerechnet unsere Erste in diese Situation geraten würde – Abstiegskampf in Runde 7?! Nun, da standen wir und als Spielleiter war ich fest entschlossen diesen Kampf schnellstmöglich und in unserem Sinne zu beenden. Es war für mich daher keine Frage, Ulrich sollte die Verstärkung erhalten die er braucht – den Spielleiter, denn für den Fall, dass es schief gehen sollte, wäre ja klar, wer dann persönlich haftbar gemacht werden kann. Aber zurück zum „schnellstmöglich“:

Der Spielleiter hatte also vorgelegt, wobei ihm die Idee mit der Uhr leider etwas spät einfiel und damit dieses Zerrbild zustande kam, denn seine Partie war noch deutlich vor Ablauf der halben Stunde Wartezeit (auf den leider erkrankten Ricardo) beendet und daher auch das erste Ergebnis auf dem Zettel. 1:0 Wie kann das geschehen? Man sehe selbst:

In dieser Stellung gab Schwarz verständlicherweise auf. Wie es dazu kam, kann man sich per Rekonstruktion gern selbst herleiten oder mich im Verein einfach fragen. Tröstlich vielleicht für meinen Gegner: Seinen Eröffnungsfehler begingen laut Datenbank schon über 300 (!!) andere Spieler, zu seinem Leidwesen hingegen: in knapp 90% dieser Fälle kamen sie ungeschoren davon, weil ihre Gegner den Fehler nicht als solchen erkannten.

Damit eröffneten sich dem Spielleiter plötzlich ganz neue Perspektiven: Aufrücken an Brett 6 und schnell für Ricardo übernehmen oder gar noch schnell nach Wildau düsen, um die Zweite zu verstärken? Beides ist leider nicht in der Turnierordnung vorgesehen. Absolut in Ordnung ging dagegen die reichlich wahrgenommene Möglichkeit des Kiebitzens, sogar in regionaler Nachbarschaft beim SK Zehlendorf (knapp 2 km Luftlinie), wo sich unsere Fünfte im Grabenkampf befand – vor allem aus Perspektive der Tabelle.

Aber zurück zur Ersten: Der Spielleiter sollte nun einige Stunden im Nebel der Ungewissheit an den Nägeln kauend kauern, bis sich dieser so langsam lichten würde. Die erste Nebelschwade schob  Mannschaftsleiter Ulrich persönlich beiseite, er weiß halt wie man Figureneinsteller beim Gegner provoziert: In komplizierter Stellung den Damentausch verweigern und lieber die Spannung aufrecht erhalten. 2:1

Eine Stunde später dann schon fast der Befreiungsschlag – zwei nahezu zeitgleiche Siege an Brett 2 und 5, wobei sich ihr Zustandekommen höchst unterschiedlich gestaltete. Ali siegte an 2 durch Nerven aus Stahl gepaart mit der bei ihm inzwischen schon gewohnt hohen Risikoaffinität, denn er lehnte doch glatt ein Remisangebot seines Gegners trotz zweier Minusbauern und sicherlich nicht guten Stellung ab, pochte auf die Zeitnot seines Opponenten, die ungleichfarbigen Läufer (mit Damen auf dem Brett) und vor allem fiese Tricks, die der offene König seines Gegners ihm auch gestatteten und schließlich Alis ungleichfarbigen Läufer zum einzigfarbigen Läufer beförderten.

Wie man sieht war Ali die Betroffenheit seines Gegners nach dem soeben geschehenen Db8+ mit Beendigung der Ungleichfarbigkeit fast ein bisschen peinlich. Er hatte halt gezockt und dabei auch noch gewonnen, der Schelm.

Norman hingegen hatte an Brett 5 die ganze Zeit das Heft des Handelns in seiner Hand und von der Eröffnung übers Mittelspiel bis zur eleganten Endspielabwicklung nie auch nur einen einzigen Fehler gemacht, OK vielleicht kleine, die dem Kiebitz entgangen sind, aber dann auch wirklich nur ganz kleine – 4:1.

An den restlichen Brettern sah es nun ebenfalls gut aus, außer an Brett 4, wo Thaer sich im Überlebenskampf gegen Sven Schüle befand, den er aber im entscheidenden Augenblick – womöglich kurz vor der Sicherstellung des Überlebens – durch Übersehen eines gemeinen Abzugsschachs doch verlor. 4:2

Nun lichtete sich der Nebel aber bald vollends, auch dank Det’s Gegner an Brett 8 der dem geneigten Zuschauer höflicherweise den Anblick des Grundes für das 5:2 nicht verwehrte: Schachmatt. Adis ließ sich an Brett 8 dagegen noch einiges an Zeit, daran selbst nicht unschuldig, denn er musste seine Partie zwei Mal gewinnen, tat das dann auch, bekam aber nur einen Punkt dafür.

Endergebnis 6:2 und Abstieg wohl ziemlich sicher abgewendet. Na also!

 

 

Mannschaft 2

SV Motor Wildau SC Zugzwang 95 2 3,5 : 4,5
101 Matthias Nabel 1818 202 Peter Hintze 2021 0:1
102 Andreas Kuckel 1748 203 Henry Reiche 1823 ½:½
103 Christian Gronau 1725 205 Jürgen Wilhelm 1964 ½:½
104 Detlef Schröder 1642 206 Oskar Schilling 1732 ½:½
105 Silvio Andress 1668 207 Jens Tolkmitt 1772 0:1
106 Stephan Schiller 1563 208 Volker Schmidt 1730 ½:½
107 Werner Kujawa 1557 307 Holger Gerards 1603 ½:½
108 Randy Fechner 1470 309 Hanno Kühnert 1522 +:-

Bericht von Volker Schmidt

7 Spieler Zugzwang gegen 8 Spieler Wildau! Schon mal ein Verlustpunkt. Nominell stärker müssen jetzt alle alle Chancen nutzen. Die erste vergibt V.Schmidt an Brett 6, der mit nachlässigem Eröffnungsspiel das gegnerische frühzeitige Remisangebot akzeptiert. Sein Vorbrettnachbar J.Tolkmitt wetzt die Scharte aber mit gutem Spiel souverän mit einem Sieg aus. (1,5 zu 1,5). H.Gerards kämpft an Brett 7 mit stoischer Ruhe gegen drohenden Bauernverlust und erreicht mit vorgeschobenem Freibauern wahrscheinlich eine Stellung mit Totschlagzug. Er verzichtet auf diesen, da er sich dessen (also gesehen) nicht sicher und stattdessen mit Remis einverstanden ist. (2 zu 2).

Die vier ersten Bretter spielen noch. Brett 3 unter Aufsicht von J. Wilhelm steht wohl klar auf Gewinn, aber unter den vielen Möglichkeiten wählt er leider die Remisvariante. (2,5 zu 2,5). O.Schilling an Brett 4 knallt einen Bauern vor, den er als Antwort einfach verliert. Jetzt kämpft er um Ausgleich, den er durch aktives Spiel auch erreicht. Jetzt der Überknaller am Brett 2 von H. Reiche. Beim Kampf um Initiative gibt er einen Bauern, dann noch einen, dann noch einen und dann auch den letzten, um mit Dame gegen Dame plus 4 Bauern einen theoretisch aussichtslosen Kampf um Remis zu führen. Der jetzt sorglose Gegner lässt ein paar Dameschachs von Enne zu und wirft dann enttäuscht seine Brille neben das Brett, als er das erreichte Dauerschach erkannte. Jetzt 3,5 zu 3,5.

Am ersten Brett verlor P. Hintze seine schön herausgespielte Initiative und es sah kurzfristig so aus, als wäre auch hier Remis ein gutes Ergebnis. Doch gut geführtes Manövrieren brachte ihm mit einem für den Gegner überraschend langen Damenschrittschach Qualitätsvorteil,- den er in komplizierter Stellung souverän verwertete. Endergebnis 4,5 zu 3,5 und damit Sieg für Zugzwang ). Aufatmen, da der unmittelbare Konkurrent um Platz 1 in der Tabelle Kreuzberg nur ein unentschieden in seinem Kampf erreichte. Jetzt müssen wir als momentaner Tabellenführer in bester Aufstellung in der kommenden direkten Begegnung noch einmal punkten und der Käs ist gegessen. Auf zum fröhlichen jagen.

Gruß Volker

 

Mannschaft 3

SC Rochade 2 SC Zugzwang 95 3 3,5 : 4,5
202 Guenter Casny 1704 303 Alexander Preis 1704 1:0
204 Detlef Opitz 1664 305 Bernd Rösler 1687 ½:½
205 Dr. Jörg Planitzer 1603 306 Amina Fock 1624 0:1
206 Klaus Kranch 1563 308 Kai Töpfer 1569 ½:½
207 Jürgen Kadelka 1569 310 Martin Lang 1672 0:1
209 Randolf Haase 1602 311 Herbert Klemt 1557 +:-
213 Horst Linkersdorff 1610 406 Wolfgang Will 1673 ½:½
217 Inge Rollwitz 1086 410 Klaus Brandenburg 1757 0:1

 

 

Mannschaft 4

SV Königsjäger Süd-West 4 SC Zugzwang 95 4 1,0 : 7,0
401 Dr. Helmut Kliem 1552 401 Lothar Kollberg 1995 ½:½
406 Hellmut Klevenow 1607 402 Thorsten Gragert 1768 0:1
407 Eitel Jandt 1641 403 Eberhard Herrmann 1744 0:1
408 Alexander Batschari 1652 404 August Hohn 1688 ½:½
409 Rudolf Wuttke 1579 405 Manfred Kothe 1638 0:1
410 Ralf Kramer 1451 407 Frank Rehder 1638 0:1
508 Detlef Heidinger 1334 409 Dr. Karlheinz Hesselbarth 1622 0:1
509 Lars Petzold 1322 509 Riccardo Bellomo 1515 0:1

Bericht von René Schildt

Geschlossen traf die Rehder-Truppe wie es sich gehört 15 Minuten vor Spielbeginn im Morgengrauen pünktlich bei den Gegnern ein und strahlte bereits vor der Begegnung Zuversicht aus. Schon ein Unentschieden würde für den vorzeitigen Aufstieg genügen, aber die Mannschaft sich damit begnügen? Nein! Hier wurde nicht nur für den Aufstieg, sondern auch für das Ergebnis gekämpft! Lohnen sollte sich’s, denn am Ende neigte sich Caissas Gunst fast immer den Siegeswilligen zu. Besonders Eberhard tat sich dabei hervor, denn seine Stellung – er hatte ziemlich viele Bauern weniger, ohne Kompensation, aber mit Idee – war derartig schlecht, dass der kiebitzende Spielleiter das bald zu erwartende Ergebnis gedanklich vorweggenommen und seine Konzentration den anderen Partien zugewandt hatte. Ganz erwartungsgemäß folge das Ergebnis dann auch sehr bald, aber mit einem überraschenderweise überhaus heiteren Eberhard. Ganz im klaren darüber, was da geschehen war, wurde dennoch gefragt: ” Wie hast Du das denn gewonnen??” und geantwortet: “Och mein Gegner hat eine Mattfalle übersehen.” Tja, wer Ideen/Kampfgeist hat, der braucht eben keine Kompensation.

Feine Züge mussten aber auch gefunden werden und der Käpt’n selbst machte vor wie’s geht. Kostprobe? Bitteschön:

Schwarz am Zug. Wer hier nach dem Motto “Beliebig!” spielt, der dürfte in 24 von 25 legalen Zugmöglichkeiten daneben liegen. Weiß droht kräftig Te1-e7. Daher gewinnt nur das feine Manöver: Ta2+ mit der Idee Tf2-Tf7.

 

Das Beweisfoto zeigt’s – für Käpt’n Rehder war das natürlich ein Routinemanöver.

 

Am Ende stand’s denn da, das erhoffte Ergebnis. Natürlich kein Untentschieden, sondern ein deutlicher Sieg und der verdiente Aufstieg. Gratulation!!

 

Mannschaft 5

SK Zehlendorf 3 SC Zugzwang 95 5 4,5 : 3,5
304 Temi Vachkov 1659 501 Andre List 1683 ½:½
305 Miguel Olaizola 1720 502 Sana Fock 1644 ½:½
306 Thomas Prey 1623 503 Daniel Eyngorn 1606 0:1
307 Raimund Linden 1516 504 Gerd Bohnsack 1605 ½:½
309 Erhard Gnaß 1320 505 Hans Noack 1591 0:1
404 Wolfgang Reinfeld 1490 507 Jens Stegmann 1590 1:0
405 Maxime Bédé 1435 508 Karsten Berndt 1520 1:0
406 Dr. Johann-Georg Schubert 1771 510 Nur Polatel 1452 1:0

Bericht von René Schildt

Bei meiner Stippvisite sah es hier im Grabenkampf eigentlich noch ganz gut aus, André hatte eine hochtheoretische aber dafür auch sehr angenehme Stellung , Sana stand etwas gedrückt, aber solide, Daniel hatte schon gewonnen, Gerd das sichere Remis, Hansi eine Gewinnstellung (die er auch verwertete), Jens nicht besser, aber auch bei weitem nicht perspektivlos, Karsten einen Bauern mehr bei schon reduziertem Material und Nur einen Bauern weniger mit Mini-Kompensation durch das Läuferpaar.

Leider sah’s am Ende des Tages nicht mehr so gut aus, denn da stand ein 3,5:4,5 und wie kam das? Multiple Ungenauigkeiten waren’s wohl, aber immerhin, die Stellung im Graben wurde gehalten, denn die ärgsten Gegner hatten auch nicht den besten Tag im Abstiegskampf. Somit hat man’s noch in eigener Hand, Spannung ist also garantiert beim nächsten Heimkampf.

Ach übrigens: Welchem (Schwarz)Spieler aus unserer Fünften ist diese Drachen-Stellung wohl zuzuschreiben und was sollte er als vollherziger Drachenreiter hier (eigentlich unbedingt) spielen? (Auflösung ganz unten.)

Schwarz am Zug. Eine typische Situation für den Drachen, der hier das typische tun kann und vermutlich auch sollte.

 

Mannschaft 6

SV Rot-Weiß Neuenhagen 2 SC Zugzwang 95 6 6,0 : 2,0
201 Helmut Rieck 1791 601 Florian Habermann 1608 1:0
202 Stephan Hauber 1394 602 Jörg René Mueller 1517 1:0
204 Christoph Gulhardt 1488 604 Stefan Kuhr 1467 1:0
207 Werner Schlicht 1366 605 Alexander Gesk 1381 1:0
208 Jürgen Haufschild 1371 606 Lothar Stelzer 1367 ½:½
209 Antje Cantzler 1148 607 Gerd Zur 1353 1:0
210 Claus Uhle 1332 608 Klaus Bartels 1320 ½:½
609 Dr. Frank Schieritz 1551 0:1

 

 

Mannschaft 7

 

SF Nord-Ost Berlin 6 SC Zugzwang 95 7 2,5 : 3,5
602 Michael Jacoby 1178 701 Andre Meyer 1209 1:0
604 Lucas Möbis 928 703 Michael Milbredt 1166 1:0
606 Bruno Bosse 927 705 Fritz Habermann 1079 0:1
610 Christoph Döpmann 706 Madiha Fock 842 ½:½
611 Felix Daichendt 1087 801 Arseniy Dorofeev 1478 0:1
612 Tobias Liske 802 Valentin Schpeniuk 1327 0:1

 

Mannschaft 8

ML Valentin hat wohl 14 Spieler gefragt und es konnten nur vier. In der Mannschaft darüber wurde auch noch Bedarf angemeldet und
obendrein war Thilo verhindert, der als einziger mit dem Auto hätte fahren können. Wildau ist für den (kleinen) Nachwuchs dann auf
sich allein gestellt auch einfach viel zu weit weg, insofern rechtzeitige Absage beim Gegner und die Entscheidung, dass Valentin und
Arsenij eine Mannschaft höher aushelfen. War nicht anders oder nur schlechter zu machen. Immerhin: Die Aushilfe hat sich gelohnt. 🙂

 

Auflösung zum Drachen-Rätsel:

Nee nee, ich verrat’s lieber nicht. Fragt ihn selbst!

8 Kommentare zu „BMM Runde 7 – Erfolgsmeldungen von (fast) allen Fronten“

  • Herbert:

    Also, da muss ich nun meinen leicht verspäteten (Drachen-) Senf dazugeben. Lieber Jens, “deinetwegen” kann die Fünfte nie und nimmer und überhaupt niemals nicht absteigen. Wenn sie denn in den Orkus müsste – dann, aus welchen Gründen auch immer… Und die Mannschaft besteht aus Sturm, Mittelfeld und Abwehr. Irgendwo haperts immer mal oder es klemmt, wie mein Name so anschaulich es ausdrückt. Da strauchelt der und jener oder wird umdribbelt oder wird getunnelt, gefoppt, rasiert, übersprungen ,,, … Die Partie läuft indessen weiter, und es soll vorkommen, dass ein ehemals Gebeutelter den entscheidenden Elfer versenkt. So is det nich nua beim Rasenschach. Also den Drachenrachen freigegurgelt mit Gerstensaft und (nicht zu vergessen) dem unentbehrlichen tiefschwarzbraunen Gesöff. Und am Saisonende steigt ein prächtiges Feuerwerk.
    Auf denn, packen wir’s!
    Herbert

  • Norman:

    Der nächste Sieg kommt bestimmt. Wie wäre es mit einer anderen Eröffnung? Also eher keine Rasierklinge, an der man sich nur verletzt. 😉
    Übrigens lese ich weiterhin sehr gerne deine Berichte und auch die von Rene.

  • Horst Schrodt:

    Nee, nee Jens, mach ruhig so weiter, man muss nicht ständig alles in Zweifel ziehen und verändern wollen…..
    Und versprochen, wir lästern noch nicht mal, wenn du etwas einstellst……. und wir machen dir danach auch keine Vorschläge, was du hättest ziehen können, sowas siehst du danach ja selber…..
    Und im Gegensatz zu meinen Vorrednern, würde ich dir statt guter Ratschläge sehr gerne ein Trostbier spendieren….

  • FrankR:

    Lieber Jens,
    nein, so beendest Du die Saison nicht, Du weißt, daß ich Dich schon mehrfach als
    Ersatzmann haben wollte und so wirst Du noch 2 Spiele in der Vierten machen !
    Der Aufstieg ist geschafft, aber der Staffelsieg gehört natürlich dazu !
    In Anbetracht der Lage, daß nun alle Kraft auf die Zweite und Dritte konzentriert wird,
    werden meine Spitzenkräfte sicher auf Wunsch von Kai seine hintere Reihe verstärken.
    Du bist also herzlich eingeladen, im Heimspiel an Brett 7 oder 8 in einem sieggewohnten Umfeld um unseren Staffelsieg mitzukämpfen !
    Schöne Grüsse an alle
    ML4 Frank

  • Thorsten ( 4. ):

    Hallo Jens, nun steck mal den Kopf nicht in den Sand; jeder von uns hat mal eine Serie wo nix zusammen läuft. Dann verliert man das Selbstvertrauen – Du kannst es doch besser, das wissen wir alle und Du auch ! Ich hab ja nun so gut wie gar keine Ahnung von Theorie aber
    T x C3 liegt auf der Hand und Dein Gegner hätte noch mächtig kurbeln müssen. Nimm meine Partie vom Sonntag: ich hatte 150 DWZ mehr als mein Gegner, spielte mit Schwarz Skandinavisch und nach 30 Zügen 0,00 – hatte nix erreicht und hoffte, dass mein Gegner im Endspiel irgendwann daneben greift ( Remis Angebot hatte ich abgelehnt ) – genau so kam es dann und der Rest war ( Patzer )- Technik; will sagen: ich hatte einfach Glück…
    Halte durch – beste Grüße Thorsten

  • André List:

    Jens, Kneifen iss nich …
    Und wenn, dann nur durch einem Einsatz in Franks Vierter!
    Wir haben glücklicherweise noch zweimal die Chance, in der zweiten Klasse zu verbleiben. Und es liegt nur an uns selbst, ob wir das wirklich wollen.
    Also ab jetzt ist crunch time, da brauchen wir deine stählernden Nerven dringend.

    T:c3 scheint mir optisch noch spielbar zu sein, sieht doch zumindestens nach einer Initiative aus. Lieber aktiv den Gegner beschäftigen, als auf h5 und Doppelturm auf der h-Linie zu warten.

    Also Kopf hoch Jens und beim nächsten Heimspiel unverkrampft auftrumpfen!

  • René Schildt:

    Ja, das mit dem Tempoverlust ist mir auch aufgefallen und ich habe auch nicht herausfinden können, wie der zustande gekommen ist, denn Du musst ja da eine Figur hin und her gezogen haben. Der Engine-Bewertung würde ich allerdings nicht so viel Gewicht beimessen, schließlich spielen Menschen und GMs sind wir ja nun auch nicht gerade. Das Qualitätsopfer gibt vermutlich die besten praktischen Chancen und ich glaube kaum, dass Dein Gegner es als angenehm empfunden hätte. Und bzgl. der BMM: wenn Du weiter spielst (bitte tu’s), könnten es am Ende doch noch 4,5/8 werden.

  • Jens Stegmann:

    Da macht man sich Sonntag auf den 71 km langen Weg (nur hin) um eine Partie Schach zu spielen und wird dann auch gleich noch abgelichtet. Aber mein grimmiger Gesichtsausdruck kommt nicht wegen der langen Anfahrt oder gar weil ich wieder was am Spiellokal auszusetzen hätte – nein, diesmal wirklich nicht, Platz, Licht, Luft, gutes Spielmaterial und ordentliche Verpflegung, dazu Parkplätze vor der Türe – alles Bestens. Nö, die Stellung ist es.
    Der berichterstattende Fotograf suggeriert, dass hier alles in Ordnung wäre, isses aber nicht, wie ich nach halbstündigen Nachdenken feststellen musste. Auch die Blechbüchse meldete hinterher hier +1,6-1,9 für das wohl von Rene erwartete Txc3, aber auch Le6 und b5 sind genau so mies. Schuld war ein Tempoverlust, das reicht beim Drachen schon. Im höheren Sinne ist die Stellung hier schon aussichtlos. Tja so ist das beim Drachen, immer ein Ritt auf der Rasierklinge. Noch dazu wenn man die schachliche Seuche am Hacken hat und einem die ganze Saison schon nix gelingt.
    Deshalb meld ich mich gleich mal für die BMM ab, nicht das die Fünfte meinetwegen noch absteigt.
    Und bitte keine Nachfragen zu der Partie…;)