Archiv für Juni 2012

Schönste Partie Saison 11/12

Da der Aufruf zu unserem vereinsinternen „Schönheitswettbewerb“ bisher noch keinen separaten Beitrag erhalten hat, hole ich dies nun nach. Der Aufruf lautet: Überschüttet unseren Spielleiter Jens Stegmann bis zum 31.07.2012 mit euren schönsten Partien aus der Saison 11/12. Ich hoffe, ich irre mich nicht mit dieser Einschränkung, aber Jens wird die Anforderungen hier sicher nochmal präzisieren. Bei der Durchsicht meiner eigenen Partien aus der abgelaufenen Saison habe ich bisher bisher nur ausgesprochen viel hässliches gefunden, aber ich bin ja noch nicht fertig und es besteht noch etwas Hoffnung den heißesten Kandidaten dieser Saison – die wilde Caro-Kann-Partie Dr. Peter Welz- August Hohn zumindest ein klein wenig von der Favoritenrolle zu verdrängen.

Die eingesendeten Partien werden auf unserer Internetseite nach Einsendeschluss zum Nachspielen veröffentlicht und zur Abstimmung gestellt.

Dritter Triumpf in Folge für Peter

Clubmeisterschaft

Seinen dritten Titel in Folge konnte sich Peter Hintze sichern – Glückwunsch. Ja Glückwunsch, weil auch Glück dazu gehörte, denn er konnte Arno mit nur einem winzigen Wertungspünktchen auf den Vizeplatz verweisen. Für Arno ein guter Einstand, zumal er seine runtergepatzte DWZ wieder deutlich aufmotzen konnte. Gleichzeitig hat Peter – in Gegensatz zu den Bayern-noch alle Chancen auf das Triple…

Dritter wurde nach zwei zweiten Plätzen Martin Sebastian, der auf seine alten Tage seinem Ruf als Remisen-Schieber ablegen will und die offene  Feldschlacht in jeder Partie suchte.

Rang vier für WzW bei dem ja Wahnsinn und Genie sich von Runde zu Runde abwechseln und der es sich auch leisten kann mal eine Partie zu verschieben. Danach auf Platz 5 Christoph, der mit seinen 4 Siegen im 3 Punkte System belohnt wurde. Im „Normalmodus“ wäre er statt Maik auf dem Abstiegsplatz 8 gelandet. Trotzdem eine tolle Leistung und mit 53 DWZ Punkten und dem deutlichen Sprung über die 1600er Grenze eine nette Belohnung.

Platz 6 – zum zweiten Mal hintereinander und ziemlich unerwartet- Jens, gefolgt von Martin, dem in diesem Jahr das Glück nicht so hold war wie im letzten, als er Vize wurde.

Maik verlor nach furiosem Auftakt gegen die Doppelspitze nicht nur unerwartet gegen Christoph sondern auch noch etwas den Faden. Er war der Einzige, der durch das 3 Punkte System benachteiligt wurde – zum Glück ohne Folgen, denn Platz 8 steigt in diesem Jahr nicht ab, weil Kai auf seinen Aufstiegsplatz verzichtet. Das war vorher bekannt, und so willigte Maik in der letzten noch ausstehenden Partie fairer Weise in ein Remis gegen Karlheinz ein.

Mit sehr schwankendem Spiel konnte Sebastian zwar auch überraschende Punkte einsammeln, aber insgesamt reichte es nicht den Abstieg zu verhindern – ist ihm eh egal, er geht ja sowieso ein Jahr in die Staaten. Noch glückloser war Karlheinz, der keiner Keilerei auf dem Brett auswich und seine Niederlagen mit stoischer Gelassenheit hinnahm.

Die offizielle Huldigung und Prämierung dann im August zur Mitgliederversammlung – voraussichtlich wie immer am letzten Freitag im August.

 

Clubpokal

Der allseits ungeliebte Clubpokal findet auch dieses Jahr wieder statt, und zwar die erste Runde am Freitag dem 13. Juli. 19:00 Uhr, Auslosung vor Ort. Ich hoffe auf rege Beteiligung.

Schönste Partie

Ja, auch dieses Jahr ballert der Finanzminister Kohle raus, und zwar 50/30/10 Euronen für die schönste Partie eines Vereinsmitgliedes in einer normalen Partie (kein Blitz /Schnell/ Computer/ Fernschach). Bisher gibt es 4 Partien die eingereicht wurden, Einsendeschluss ist der 31.7., danach werden die Partien zur Wahl gestellt.

Einmal Ströbeck – immer Ströbeck

Auch in diesem Jahr nahmen wieder 2 Mannschaften unseres Vereins am Ströbecker Schachturnier, welches diesmal zum 50. Mal veranstaltet wurde, teil. Als Titelverteidiger des vergangenen Jahres konnte sich die Erste Mannschaft diesmal jedoch nur über einen guten 7. Platz freuen. Die Zweite Mannschaft belegte ebenfalls einen hervorragenden 8. Platz in der B-Gruppe.

Sieger in diesem Jahr wurde das unter Leitung des Berliner Schachfreundes Detlef Getzuhn gestartete

Team der Schachgemeinschaft Berlin-Giesensdorf

Vom Schachfreund FM Dirk Paulsen gibt es hier einen Bericht

Hier geht es zur Webseite des Veranstalters Stroebeck

Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern…

und deshalb hier die offizielle Verkündung – und bitte beachten, es ist diesmal kein Aprilscherz, wir haben nämlich schon Juni…;)

Protokoll zur gemeinsamen Vorstandssitzung des SC Rotation Pankow e.V. und des SC Zugzwang 95. e.V.

Ort:                                       Quartierspavillon, Thomas Mann Str. 35, 10435 Berlin

Zeit:                                      18:30 – 19:45

Teilnehmer:                      Weber, Seils, Wolf, Schwekendiek, Bruchmann, Madeja, Sorgenfrei, Stegmann

Protokollführer:            Stegmann

TOP:                                     Bildung einer BMM Spielgemeinschaft

 

Der Vorsitzende von Rotation Pankow, Martin Weber eröffnete die Sitzung. Er legte dar, dass Rotation unter permanentem Mitgliederschwund leidet, der mittelfristig die Zukunftsfähigkeit des Vereins gefährdet. Dies trifft nicht auf die Frauen- und Oberligamannschaft zu, aber auf die BMM-Mannschaften, insbesondere nach der Saison 2011/12, in der alle 5 Mannschaften abgestiegen sind.

Als eine der Hauptursachen definierte er das recht weit abseitig gelegene Spiellokal in der Körnerstraße und daraus abgeleitet ein stagnierendes Vereinsleben.

Weber legte dar, dass Zugzwang sowohl ein großes und ansprechendes Spiellokal und ein reges Vereinsleben habe, als auch aufgrund der Mannschafts- und Spielstärkestrukturen zu Rotation Pankow passe.

Die Spielgemeinschaft soll ausdrücklich nicht die Frauen- und Oberligamannschaft betreffen, beide bleiben autark und spielen nach wie vor in der Körnerstraße. Rotation2 (Stadtliga) wird ca. 12 Spieler umfassen und soll den sofortigen Wiederaufstieg anstreben sowie Ersatz für die Oberliga bereitstellen. Rotation 3 (ebenfalls Stadtliga) wird voraussichtlich nicht mehr als 6 Spieler mitbringen. Rotation 4 wird nicht mehr gemeldet. Die Spiel- und Mannschaftsleiter entscheiden im Juli/August gemeinschaftlich über die Aufstellungen von Zugzwang 1, Rotation 3 und Zugzwang 2.

Der Vorsitzende von Zugzwang, Hendrik Madeja stellte nochmals fest, dass beide Vorstände im Vorfeld die Problematik besprochen hätten und der Sache positiv gegenüber stünden. Mögliche Formen der Zusammenarbeit im Kinder/Jugendbereich wurden auf die Ebene der Jugendwarte delegiert.

Die Spielgemeinschaft soll ausdrücklich mit dem Ziel einer mittelfristigen Fusion erfolgen. Die Vorstände setzten sich nach der BMM Saison zusammen und entscheiden ergebnisoffen über den weiteren Werdegang.

Dem SC Zugzwang entstehen keinerlei Kosten durch die Bildung der Spielgemeinschaft.

Sollte die Spielgemeinschaft scheitern schlägt Pankow vor, im Falle eines Abstiegs von Zugzwang1 die Spielberechtigung für die 1. Stadtliga bei Zugzwang zu belassen.

Folgendes wurde beschlossen:

Rotation führt Ende Juni eine Mitgliederversammlung durch, um die Mitglieder über die Spielgemeinschaft abstimmen zu lassen. Zugzwang befragt seine Mitglieder schriftlich bis Anfang Juli.

Beide Vorstände informieren sich gegenseitig unmittelbar nach Bekanntwerden der Ergebnisse. Falls beide Vereine zustimmen übermittelt Rotation noch im Juli die „Mannschaftsaufstellungen“ für ihre 2. und 3. Mannschaft. Beide Vorstände führen im Juli nochmals eine gemeinschaftliche Vorstandssitzung zur Klärung von Details durch.

Als Name der Spielgemeinschaft wurde SG Zugzwang Pankow vorgeschlagen.

 

Martin Weber                                                                                                                Hendrik Madeja

Vorsitzender                                                                                                                   Vorsitzender

SC Rotation Pankow e.V.                                                                                           SC Zugzwang 95 e.V.

 

Kurze Kommentierung dazu:

Aufgrund ihrer Spielstärke hebt sich die Mannschaft von Rotation 2 klar von Rotation 3 und Zugzwang 1 ab und wird somit von Rotationern abgedeckt. Rotation 3 liefert aber wohl nur ca. 6 Spieler, und diese können/wollen sicher nicht alle in der Stadtliga spielen. Sie werden migriert/integriert/assimiliert. Daraus folgt also, dass sich Zugzwang 1 aus diesem „Fundus“ bedienen kann, Zugzwang 2 also in Teilen noch oben rutscht, ebenso so Zugzwang 3. Ergo wird es wohl eher nichts mit der Ü60/U60 Idee. Aber mal abwarten.

Statt mit 5 Mannschaften wird es dann bei den Heimspielen 7 Mannschaften geben, vielleicht auch nur 6, Spielmaterial und Platz sind ja vorhanden.

Außerdem hoffen wir, dass sich der eine oder andere Pankower bei unseren Spielabenden blicken lässt. Vielleicht lockt der „Stadtligaeffekt“ ja diesen oder jenen Zugzwang-Freund an bzw. überlegt es sich noch jemand uns zu verlassen (nicht war Andreas…;) ).

Natürlich ist diese geplante Spielgemeinschaft keine Zwangsvereinigung. In den nächsten Tagen/Wochen werden alle Mitglieder basisdemokratisch schriftlich (Mail oder Brief) befragt.   

Vorschläge für den Namen der Spielgemeinschaft werden ebenfalls angenommen, z.B. ob mit Binde- oder Schragstrich.