Archiv für Mai 2012

Kleiner Eindruck vom PlingstOpen

Und wieder ist ein „Alle 18!“ Pfingst Open Vergangenheit, schon das Siebzehnste.

Was bleibt ist die Erinnerung an traumhaftes Wetter, tadellose Turnierorganisation und  -bedingungen sowie eine sehr entspannte Atmosphäre.

Gekrönt wurde das Ganze durch ein Wahnsinnsbankett an 2 Tagen und einer kostenlosen Getränkeversorgung. Man konnte nach Herzenslust mampfen und süffeln, es war alles lecker und für jeden was dabei. Neben den Spielern wurden gleich noch Gäste mit abgefüttert, ja , so feiert Zugzwang Geburtstag, seinen Siebzehnten eben. Wo gibt es so was sonst noch für ganze 30 Euronen Vollverpflegung inklusive Turnier inklusive Rahmenprogramm?

Völlig unverständlich ist mir, wieso bei dem Angebot nicht ganze Kohorten der etwa 5000 Berlin/Brandenburger Schachspieler im Quartierspavillon einfallen. Auch wenn fast keine Werbung gemacht wird, finden trotzdem doch Leute aus MäckPomm und Sachsen Anhalte den Weg. Nur Einer war entschuldigt, der dieses Turnier wegen seiner speziellen Atmosphäre sehr liebte –unser Freund  Gerhard Lüders – er wird uns auch in Zukunft fehlen.

Möglich wurde das alles durch Hendrik und seine Helfer Lothar, Kai und Björn, denen man nicht genug danken kann. Selbstverständlich vergessen wollen wir nicht Martin als offiziellen Chef und andere im Hintergrund.

Zugzwang hat gerufen und 74 sind gekommen, auch Dagobert, der extra seine Reise zur WM in Moskau abgebrochen hatte, um mit zu spielen –  und einen Kategorienpreis abzuräumen.

Sein Bericht steht schon auf dem BSV Server, da muss ich nicht noch über den Turnierverlauf etwas hinzufügen.

Zum Abschneiden der Zugzwängler, die gewannen die Mannschaftswertung und schnitten insgesamt recht ordentlich ab, im Einzelnen:

August und Rene mit je 4 Punkten auf Platz 5 und 6 und einem Gewinn von + 41 bzw. 18 Punkten – womit Rene erstmals die psychologische 2000er Hürde übersprungen hat – dazu besonderen Glückwunsch. Punkt- und wertungsgleich dann auf Platz 12 mit je 3,5 Punkten und +30 bzw. +26 Henri und Patrick – wobei Henri als IM-Killer sich einen Namen machte. Dann mit 3 Punkten auf 27 Martin bei +2. Im Mittelfeld Willi, Sebastian, Alexander und ich mit 2,5 Punkten bei -18, -2, +5 und -18 auf den Plätzen 33, 34,38 und 39. Danach mit 2 Punkten auf 46 und 52 Jens mit + 45 (!) und Karlheinz -26 sowie Stefan auf 61 mit 1,5 Punkten.

Besonders in Erinnerung bleiben wird und auch der brillante Kurzsieg von August gegen FM Wells, da sage noch einer Karo-Cann wäre langweilig…

 

Wells- Hohn nach 15....Sxf5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es folgte 16. Dh5?? cxd+ 17. Kd1 Dc3!! und nach dem Racheschach 18.Df7+ Le7 gratulierte Weiss. 

Zum Deppen des Turniers machte sich der Berichterstatter gleich in der ersten Runde mit seinem Dameneinsteller gegen einen Dreikäsehoch mit DWZ 950 – und sammelte natürlich kübelweise Hohn und Spott – zu Recht. Natürlich blieb es der einzige Punkt des Kleinen, der aber immerhin noch +77 Punkte brachte – und mir das Turnier und Pfingsten vergällte. . .

Naja, stimmt nicht, so ernst nehm ich Schach nun doch nicht. Und schließlich ist jeder zu etwas zu gebrauchen – und wenn es als abschreckendes Beispiel ist…

Zur Siegerehrung waren immerhin noch gut 50 Leute anwesend, die Preise, die wegen Abwesenheit nicht überreicht werden konnten sowie jede Menge anderer Preise wurden dann verlost. In Ermangelung einer Glücksfee wurde Gast Reinhard Müller bemüht – welcher selbst sich als Glücksgriff erwies und sofort wie eine alte Rampensau das Komando übernahm und jeden Griff in den Lostopf mit launigen Kommentaren begleitete. Ein würdiger Abschluss für ein tolles Turnier.

Ein Blick auf die Clubmeisterschaft

Nachdem ich mich Mitte der Saison erst mal etwas aufblasen musste was die Termintreue, sowie das Vor- und Nachspielen betraf, läuft es seit dem recht gut. Und dies auch, obwohl der letzte Spielabend ausfiel. Offen sind noch folgende Paarungen der   A-Gruppe und natürlich die 9. Runde:

WzW- Kopischke      Bender-WzW      Stegmann-Hesselbarth    und   WzW-Lang

Stand (Punkte/Runden):    Hintze 20, Kirchhof 18, Jachym 12, Sebastian 11 alle aus 8, WzW 9/5, Stegmann, Lang je 8, Kopischke 7, Bender 6 und Hesselbarth 1 je aus 7

Aufgrund der ausgefallenen Spielabende (Weihnachtsfeier und letzte Woche) verlängere ich die Deadline bis zum 30.6. d.h. alle bis dahin mir nicht gemeldeten Ergebnisse lauten dann  – : – !

Die B- Gruppe beendete ihr Turnier pünktlich und zwar mit der unsäglichen  Partie Noack-Schieritz, über deren Ausgang wir huldvoll den Mantel des Schweigens ausbreiten…

Aufsteiger sind Hans Noack (16), Kai Töpfer (13) und Doc Schieritz (10) – herzlichen Glückwunsch !

 

 

The same procedure is every Year…

Und wieder ist ein BMM Jahr Geschichte und wieder wurde die Saison durch Grillfete und Freibier gekrönt! Ja, aber das kostet. Und, ja, Zugzwang feiert auch, wenn es eigentlich nix zu feiern gibt – dass stellten auch unsere Gäste hocherfreut fest.

Der Reihe nach:

Die Fünfte hatte spielfrei  und stockte die Vierte auf, diese wiederum wurde von den Gästen aus Friedrichshagen mit 5,5:2,5 in die 3. Stadtklasse verabschiedet. Blöd nur, dass am 1. Brett ein Spieler gemeldet wurde, der auch offiziell schon gar nicht mehr Mitglied ist. Das kostet wieder…

Die Dritte gewann knapp mit 4,5:3,5 und bestätigte eindrucksvoll den 3. Platz. Der Haufen hat Potenzial.

Die Zweite musste noch aufpassen, bei einer Niederlage drohte der Abstieg als Achter wegen den Abstiegen der Überregionalen. Das daraus ein grandioser 7:1 Kantersieg wurde war nicht ansatzweise zu erahnen. Obwohl ich sehr viel Zeit zum wandern hatte, kann ich kaum etwas vom Spielverlauf berichten. Wahrscheinlich hatte ich zu viel Zeit und viel zu viele Eindrücke um es zu verarbeiten. Wirklich in Erinnerung geblieben sind mir eigentlich nur die beiden tollen Königsinder von Karlheinz und Andre, jeweils mit Weiß. Und dieses Gastgeschenk:

Stegmann-Kasper nach 18. dxe

Spielt Schwarz h5 beginnt das Lavieren und irgendwann kann man dann mal evtl. mit g4 und e4 was probieren, aber erster Nullzug :  1. …Da5 .Na der bringts doch überhaupt nicht, also a tempo  2. g4 und ich fall bald der Länge nach hin – nach 30 Minuten nachdenken folgt dann  2. …fxg .   Nullzug Nummer zwei,  also natürlich wieder a tempo  3. Dxg4.  Jetzt droht schon so einiges.

Stegmann-Kasper nach 20. Dxg4

Es folgt Nullzug Nummer 3  3. …Taf8. Was zu viel ist, ist zu viel: 4. Txh7+.  Und aus.

Die Erste tritt ohne Brett 1 und 8 an und schafft trotzdem sicher ein 4:4, sicheres Mittelfeld. Aber das kostet wieder…

 

Zu dem Hiobsbotschaften. Brett 1 der Ersten bekleidete ganz souverän und überaus erfolgreich unsere Leihgabe von St. Pauli Andres Kohtz. Der wird uns wohl wieder verlassen und in Richtung Heimat abwandern. Schade, sehr schade Andreas, du wirst uns fehlen – und zwar nicht nur als Brett 1 sondern als wirklich sympathisches Kerlchen. Aber vielleicht können wir dich ja noch überreden…

Außerdem wird uns Sebastian in der nächsten Saison fehlen, er leistet bei den Amis Entwicklungshilfe und macht dort nebenbei seinen Doktor. In Philosophie. Na wenns denn hilft, also den Amis mein ich…

Eine komplette Saisonauswertung dann in den nächsten Wochen hier…

Und nun zur Schnapsidee der Woche, stammt von mir. Da sitzen wir doch so gemütlich bei Bier und Würstchen und ich plaudere einfach mal so los: „ Nächste Saison trennen wir die 2. und 3. in die Ü60 und die U60, also in die alten Säcke und den Nachwuchs…“.  Und was passiert? Statt Hohn und Spott oder Ignoranz ernte ich durchgängig Beifall bis Begeisterung. Das Ganze wurde schon auf die Spitze getrieben, indem ein Wettkampf um die Staffeleinteilung folgen soll – sprich, welcher Haufen geht in der 1. bzw. welcher in die 2. Stadtklasse. Na da hab ich ja was angerichtet… 😉