Archiv für März 2012

Vorschlußrunde bei der BMM

Aus (reise)technischen Gründen blieb mein Artikel – obwohl schon seit Montag fertig – irgendwo im Daten-Nirvana hängen. Aber Rene hat ja ausgeholfen. Hier nun noch mein Text :

Die BMM nähert sich dem Ende und die ersten Entscheidungen sind gefallen. Doch der Reihenfolge nach:

Unsere Erste spielt 4:4 in Hermsdorf und sollte nach menschlichem Ermessen die Klasse halten. Nur falls Treptow bei der TSG 6,5:1,5 kantert, Zugzwang selber das Heimspiel gegen X-berg mindestens genauso hoch verliert, könnte es als Tabellenachter in Abhängigkeit von den anderen Staffeln noch daneben gehen. Aber man hat ja schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen…  Top-Scorer ist Andreas mit 5,5/8 vor den ebenfalls ungeschlagenen Rene (5,5/7) und Jürgen (3/5).

Die Zweite spielt ebenfalls 4:4 bei Hertha und hält diese im Tabellenkeller. Mit 7 Punkten sollte der Abstieg kein Thema mehr sein, aber falls Hertha als Vorletzter gegen den punktgleichen Letzten aus Neuenhagen gewinnt und Zugzwang gegen die punktgleichen Jungs von Eckturm verliert, dann könnte das gleiche Scenario wie bei der Ersten eintreten und man wird nur Achter. Und bekanntlich hat man schon Pferde vor der Apotheke gesehen… Top-Scorer sind Henry mit 4,5/7 und Andre mit 3,5/6.

Die Dritte trat ebenfalls bei Hermsdorf an und erlebte eine Neuerung, und zwar am Brett 1, als Detlef, dem vom schnellen Radfahren nach eigener Aussage das Hirn gefroren war, alles abholzte, schlechter stand und von seinem betagtem Gegenüber prompt ein Remis Angebot erhielt. Da das Hirn gerade auftaute konnte er noch rechtzeitig und unüberhörbar  „ja“ rufen – Ende nach nur 30 Minute, satte 4 Stunden früher als sonst…  Thorsten hatte wohl auch keine Lust auf Schach und zog schnell nach. Naja, alles kein Beinbruch, hinten mussten die Punkte her, aber da gab es unerwartet harten Widerstand. Selbst BlitzHans brachte bis fast 12:00 Uhr um seinen ihm zustehenden Punkt zu abzutragen. Auch mein Gegner hielt lange gut dagegen, aber nach einer kleinen Ungenauigkeit brauchen alle Dämme. Holger quälte uns dann weil er die möglichen taktischen Lösungen nicht sah –oder sehen wollte – und lieber positionell-sadistisch den Gegner platt machte – was länger dauerte. Inzwischen lehnte Manne in ausgeglichener Stellung ein Remis Angebot von Sumo-Schumi ab, der inzwischen nur noch ne halbe Sumo-Schumi Portion ist – um im nächsten Zug einen Turm wegzustellen, einfach mal so. Kommt bei ihm auch nicht so oft vor. Als auch Doktor seinen Punkt dann vorzeigte warteten wir alle auf Frank, der sehr gut spielte aber ebenfalls einige taktische Lösungen übersah, trotzdem sicher gewann. Also 6:2 und der dritte Tabellenplatz, den wir in der letzten Runde nur im Falle einer 0,5:7,5 Demontage gegen den Gegner X-Berg an selbigen verlieren könnten. Aber man hat ja schon Pferde gesehen… Top-Scorer sind Hans und Doktor mit je 6/8.

Fünf Einsen und eine Null, die Remisenschieber hatten sich längst verdrückt...

Die Vierte zog artig zur Abschlachtung beim Tabellenführer Königsmörder äh Königsjäger, lieferte 6,5 Punkte brav ab und nahm nur 1,5 mit. Aber noch ist man nicht abgestiegen, falls gegen Friedrichshagen 8:0 gewonnen wird bei gleichzeitigem 0:8 der Treptower gegen den Topfavoriten bliebe man drin – schließlich hat man schon Pferde….

Die Fünfte beendet die Saison in Weißensee bei der SG mit einer 3:5 Niederlage und findet sich auf einem Nichtaufstiegsplatz wieder. Aber man hat ja … ja, falls die 4. Stadtklasse aufgelöst werden sollte droht Zwangsaufstieg …

Ein Spielbericht von Jens Sorgenfrei :

„Wir traten heute zur letzten Runde bei der SG Weißensee an. Die Kids steckten voller Motivation und freuten sich alle aufs Spiel nur doof wir waren nur 6e weil Hendrik und Gerd in der 4. punkten sollten. Frank Walther an 1 bat mich schon früh um ein Remis weil er zu viel nebenbei hatte mit Küche und schiedsrichtern. Na ich bin nicht unfair und zum Dank gab es ein Freibier. 2 und 3 gingen kampflos weg. Valli und Jonas traten gegen die beiden einzigen Kinder an und zeigten denen schnell mit logischem und durchdachtem Spiel, dass sie im Training aufgepasst haben und auch Endspiele können. Max an 6 trotzte seinem fast 60 Jahre älteren Gegner ein Remis  ab. Janni spielte auch sehr gut gegen seinen auf den Tag genau 50 Jahre älteren Gegner übersah in einer Kombination, leider dass der Gegner auch noch anders konnte und spielte fortan mit Minus-Turm und verlor dann bald. Und Andre an 8 , da zog der Gegner zweimal und anstatt dies zu reklamieren spielte er einfach weiter aber leider ohne Dame. Also 5 – 3 für SG Weißensee. Im Anschluss bleibt mir noch anzumerken, die Kids haben ihre Sache super gemacht – meine Erwartungen voll übertroffen. Nach der anfänglichen Hektik fanden sie während der Saison zu immer mehr Ruhe spielten bedächtiger, stellten nicht mehr so viel ein und dies zeigte sich dann auch in den Ergebnissen. Besonders Max (8) der 4 aus 5 holte ohne Verlust!! Valli und Jonas holten beide 50% bei ihnen hab ich es am deutlichsten gemerkt wie sie immer konzentrierter spielten Janni der immerhin auch 2 x gewann und Andree der noch deutlich an seiner Konzentration arbeiten muss mit 1 Punkt holten das was ich erwartet habe. ML Jens Sorgenfrei“

 

 

Jubiläum

Nachgeliefert wird noch ein Foto vom 80. Geburtstag unseres Karlheinz Hesselbarth, hier bei der Übergabe des Präsentkorbes, sowie der anschließenden Feierlichkeiten.Karlheinz bei der Übergabe

 

Hinten der Jubilar, vorne die "Spaßhaber"...

Klassenerhalt oder Abstieg?

lautete die Frage für die meisten unserer Mannschaften und kann nach der 8.Runde der BMM nun auch schon ziemlich eindeutig beantwortet werden.

Unsere fünfte Mannschaft hat mit dem letzten Spieltag auch ihr letztes Spiel absolviert und damit den Klassenerhalt „abgesichert“. Nun ja ein Aufstieg war ohnehin nur theoretisch möglich, so dass wir auch im nächsten Jahr in der vierten Klasse vertreten sein werden. Ich glaube das ist auch ganz gut so, denn gerade für unsere von Jens Sorgenfrei betreuten Nachwuchsschützlinge bietet sich damit eine gute Gelegenheit erste BMM-Erfahrungen zu sammeln, ohne dauerhaft auf die Mütze zu bekommen. Jens scheint da auch wirklich gute Arbeit zu leisten, denn keiner von den „Kleinen“ geht ohne Punkte aus dieser Saison – eher das Gegenteil ist der Fall.

Unsere vierte Mannschaft kassierte gegen den Spitzenreiter ihrer Klasse Königsjäger Süd-West 2 eine nicht unerwartete 1,5-6,5 Klatsche, die eigentlich sogar noch als ganz gutes Ergebnis gewertet werden kann, wenn man sich mal die nominellen Unterschiede dieser Begegnung ansieht. Durchaus lobenswert daher die Einzelergebnisse: Danny Jank Remis gegen einen fast 250 DWZ-Punkte schwereren Gegner, Stefan Kur Remis gegen einen über 300 (!!) DWZ-Punkte höher gewerteten Gegner und schließlich unser Vereinsvorstand Hendrik Madeja Remis gegen einen um ca. 100 DWZ-Punkte stärkeren Gegner. Der Abstieg in die dritte Klasse ist damit für unsere vierte Mannschaft unvermeidlich, wobei  dies für den gesamten Mannschaftsmix aus meiner Sicht gar nicht so schlecht ist.

Für die dritte Mannschaft war der Klassenerhalt in der achten Runde schon gar kein Thema mehr, hatte man den doch schon sicher in der Tasche. Aber immerhin gab es noch die theoretische Chance auf den Aufstieg, wenn man selbst gegen Hermsdorf gewönne und Konkurrent Berolina gegen die Gehörlosen verlöre. Nun ich selbst war Zeuge wie unsere dritte Hermsdorf 3 niederwalzte, da die erste es ebenfalls mit Hermsdorf zu tun hatte, möchte aber die Schilderung dieses Blutbads lieber unserem Starreporter Jens Stegmann überlassen, der sein eigenes blutiges Scherflein dazu beitrug. Leider taten die Jünger unserer Stadtgöttin uns nicht den Gefallen sich von den Gehörlosen niedermetzeln zu lassen, womit die dritte Mannschaft auch in der nächsten Saison in der zweiten Stadtklasse antreten wird. Gut geschlagen hat man sich allemal.

Zittern muss einzig und allein noch die zweite Mannschaft, da ihr gegen Herta Lavandevil 2 „nur“ ein Remis gelang. Das ist ein wenig ärgerlich, denn durch einen Sieg hätte man sich laut aktuellem Tabellenstand aller Abstiegssorgen entledigt. Ein bisschen Mitschuld hat sicherlich die erste Mannschaft, die in dieser Saison des Öfteren Verstärkung aus der zweiten benötigte und dankenswerterweise bekam. Jedoch wirklich trübe sieht es nicht aus, da man mit SG Eckturm in der letzten Runde nicht nur eine machbare Aufgabe vorgesetzt bekommt, sondern auch noch einen weiteren Abstiegskandidaten. Ein Unentschieden sollte für den Klassenerhalt sicher ausreichen und dazu kann dann auch die erste Mannschaft ein wenig beitragen, da diese mit der achten Runde den Klassenerhalt geschafft hat und daher sicherlich keinen der stärksten Spieler in der letzten Runde nach oben ziehen wird.

Den Klassenerhalt haben wir mit der ersten Mannschaft durch ein bescheidenes 4:4 gegen Hermsdorf gesichert, wozu allerdings gesagt werden muss, dass unser Gegner mehr oder weniger mit Punktvorgabe spielte, denn Willi „the furious“ Meyer spielte diesmal doch zu sehr mit dem Feuer:

Ich hatte gerade meine ersten drei, vier normalen Züge auf dem Brett, da sah es neben mir schon so wie auf dem Diagramm aus. OK Philidor ganz wild dachte ich mir, auch wenn ich diese Stellung noch nie gesehen hatte, aber schließlich hatte Willfried das – mit Schwarz – gespielt und dann musste es schon irgendwie gehen – eben was ganz verrücktes, wo der Gegner denkt er steht gut, sich in Wahrheit aber auf einem Minenfeld befindet, dass ihn bald in Stücke reißt. Dies wollte Willis Gegner offensichtlich nicht so recht glauben und zog ziemlich prompt – ehe ich fertigspekulieren konnte, was er denn ziehen würde – Lc4, was dann so aussah:

Da mein eigener Gegner gerade anfing zu grübeln und bei mir eigentlich noch nicht viel los war, versuchte ich mich nun in Willis Stellung hineinzudenken und wollte herausfinden, wie er nun Lc4 „widerlegen“ würde, fing jedoch recht bald zu stutzen an als mir einfach keine guten Züge für Schwarz einfallen wollten. Ich dachte über Sf6 nach, über c6 und dann auch über – nun Willi zog ihn eigentlich bevor ich noch richtig darüber nachdenken konnte – dxe4. Na klar dachte ich,  Sg5 wird locker mit d5 beantwortet und wenn sonst nix geht, ist alles gut und ich kann mich wieder auf meine Partie konzentrieren. Just begannen meine Ohren zu dröhnen und der Tisch gedanklich quasi als Nachhall einer Explosion zu vibrieren. Grund? Man sehe:

Rumms! Warum Sg5 ziehen, wenn Sxe5 auch geht? Jaja hier hätte sich nun ein richtig wüstes Endzeitszenario entwickeln können, wenn Willi diesen Springer genommen hätte – doch er entschied sich mit Df6 zu einem Turmgambit und damit zu besagter Punktvorgabe für unsere Gegner. Übrigens ist das Nehmen des Springers natürlich auch nicht wirklich gut für Schwarz, aber eben noch relativ das Beste. Eine Kritik an Willis Spiel soll das ganz bestimmt nicht sein, denn was hier zu einer Niederlage führte, macht ihn sonst so gefährlich – Verwegenheit und keine Angst vor nix.

Was den Mannschaftskampf anbetraf hatte ich auch noch keine Angst, da wir an den meisten Brettern recht gut aus der Eröffnung gekommen waren, lediglich Arno hatte mit der bissigen Behandlung der französischen Verteidigung durch seinen Gegner und Präsident des Berliner Schachverbands Carsten Schmidt zu kämpfen. Carsten hatte ein ziemlich gefährliches Gambit entkorkt, gegen das Arno einfach nicht das richtige Gegenmittel fand und schließlich die Partie verlor.

2:0 also für unsere Gegner und zwar so ziemlich in dieser Reigenfolge. Jedoch so schlimm stand es nicht, Augusts Gegner hatte die Dreistigkeit besessen einen Bauern mit Schwarz so ziemlich in der Eröffnung zu opfern, was August immer persönlich nimmt. Aber nachtragend ist er nicht und verzeiht recht schnell, jedoch erst nach der schachlichen Tracht Prügel, die sein Gegner in Form eines weiteren Bauernverlusts und der totalen Dominanz seiner Stellung einstecken musste. 2:1. Norman war als letzter an diesem Tag fast unbemerkt gekommen und war fast ebenso unbemerkt wieder gegangen. Nebenbei hatte er uns einen halben Punkt beschert, das war natürlich nicht schlecht, 2,5:1,5. Am Spitzenbrett ging es sehr ruhig zu, ganz überlegt wurden schwache Punkte gedeckt, Figuren getauscht und sich die Hand zum Remis gereicht. 3:2. Nun waren fast dreieinhalb Stunden gespielt und sie Stellung meines Gegners hatte sich mittlerweile derart verschlechtert,

dass er hier keine Lust mehr zum weiterspielen verspürte. 3:3 Daraufhin gönnte ich mir zunächst ein paar Sonnenstrahlen an dem schönen Sonntagmittag und spekulierte draußen mit August, ob wir wohl noch gewinnen könnten, denn Oskar stand nach meiner Meinung inzwischen ganz ordentlich. Er hatte sich von Beginn an gut aufgebaut und die Angriffsbemühungen seines Gegners, ja nicht nur abgewehrt, sondern abgeschlagen und stünde nach meiner Meinung nun bereit zum Gegenangriff. Eben da gesellte sich Oskar zu uns und verkündete das 3,5:3,5. Er hatte wohl nicht energisch genug fortgesetzt und daher seine gute Stellung zum Remis verdaddelt. Blieb der schwarze Peter bei „Peter“. Den wollte er sich aber auch nicht einstecken und machte gefühlte zwei Minuten später ebenfalls Remis in wohl etwas besserer Stellung für ihn, aber mit der unwiderlegbaren Begründung: „Wenn ihr keine Lust mehr habt, habe ich auch keine mehr.“ Somit konnten wir uns mit einem 4:4 unerwartet früh (etwa 13:00 Uhr) auf die Heimreise machen und uns über den vorzeitigen Klassenerhalt freuen. Eine furiose Aufholjagd neigt sich damit dem Ende zu, die Pflicht ist erfüllt und vielleicht folgt in der letzten Runde noch eine kleine Kür.

Pfingst Open (16. Alle 18) und Aktuelles

Sonntag ist BMM – bitte alle an die Uhrzeitumstellung denken – also eine Stunde früher aufstehen!

Mal sehen ob sich wieder mal einer zum Trottel macht….

und hier die Ausschreibung für das Pfingst Open – diesmal Termin Pfingsten 2012…

Ausschreibung Pfingstopen 2012

 

Das große Ausmisten

Bei der VM gab es Freitag – trotz Freibier auf Karlheinz 80. Geburtstag – folgende Partien:

A-Gruppe :    Hintze – Sebastian 1:0   Kirchhof – Stegmann 1:0  Jachym – zum Winkel 1:0

B-Gruppe:     Zur – Töpfer 0:1   Noack – Jank 1:0

Damit kann man schon mal Kai (13 Punkte) und Hans (12) zum Aufstieg gratulieren, Frank, Lothar und Gerd haben je 6 Punkte und machen den Dritten unter sich aus.

In der A Gruppe ziehen Arno und Peter einsam ihre Kreise, beide mit je 14 Punkten. Es sieht nach einem toten Rennen aus. Erstaunlich stark ist Christoff, der seinen 4. Sieg einfährt und souverän den dritten Platz belegt (vorausgesetzt das Ergebnis Jachym-WzW 1:0, das jemand auf meinen Paarungszettel gekritzelt hat, stimmt, ich bitte um Bestätigung von jemand der dabei war). Der Rest balgt sich mit 0 bis 6 Punkten um den Abstieg.

Insgesamt hat sich die Turnierdisziplin verbessert, es stehen zwar noch einige Nachholpartien aus, es wurden aber auch schon Partien vorgespielt und konkrete Termine festgesetzt.  Na also, geht doch, dass man immer erst meckern muss…

Was gibt es sonst noch? Der Mitgliederbestand wurde ausgemistet, erkennbar an der von 87 auf 60 Leuten gesundgeschrumpften DWZ Liste. Diese wird – mittlerweile unangefochten – von Andreas mit beachtlichen 2071 angeführt. Die letzten 20 Punkte hat er klammheimlich in Dresden abgetragen, wo er mit 6,5/9 Sieger wurde. Respekt. Wenn man dann noch die BMM dazu rechnet dürfte die 2100 Schallmauer fallen! Weiterhin fällt auf, dass Maik sich dauerhaft bei 1800 + X etabliert hat – Tendenz weiter steigend.

BMM Runde 7

Den Winterschlaf beendet hat die Erste und demontiert den Treptower SV beinahe nach Belieben mit 5,5 zu 2,5. Man findet sich auf Platz 7 der Tabelle und kann den/die theoretisch für den Klassenerhalt notwendigen Punkte gegen Mittelfeldmannschaften noch einfahren. Andreas zeigt mit 5/7 beeindruckende Konstanz am Brett 1 und auch Peter ist wieder in der Spur. Arno sammelt sein zweites halbes Pünktchen ein und festigt damit seinen Anspruch auf Brett 1 – in der Zweiten… 😉 Rene ist ebenso ungeschlagen wie Andreas und Jürgen. Apropos Jürgen, der spielte Sonntag die wohl längste Partie seines Lebens. Als alle schon fertig waren saß er immer noch da und verbrachte Sonntag mehr Zeit am Brett als in der ganzen Saison zusammen genommen, um – mal was ganz anderes – Remis zu spielen… 😉

Die Zweite holt gegen Wedding einen Punkt und sitzt ebenfalls auf Platz 7. Gegen die Tabellennachbarn kann man dann noch das/die theoretisch fehlende Pünktchen einsammeln. Wolfgang holt sein erstes halbes Pünktchen für die Zweite – zwei Halbe hatte er ja schon für die Erste. Erfolgreichster Spieler ist Henry mit 3,5/6. Maik verlor erstmals in dieser Saison, somit ist niemand in der Zweiten mehr ungeschlagen.

Die Dritte trat zum Spitzenspiel der Klasse 2.2 gegen Marienfelde an. Ein Sieg oder ein Unentschieden hätten uns sehr gute Chancen für den Aufstieg gebracht, es setzte jedoch eine sehr unglückliche 3,5:4,5 Niederlage. Nachdem Hans beeindruckend sauber und schnell den ersten Punkt ablieferte, Holger gegen den supersicheren Krombach (weiß ich aus eigener Erfahrung) mit Schwarz sicher zu Recht remisierte und ML Frank am Brett 4 eher unerwartet einen vollen Punkt ernten konnte, sah es eigentlich gut aus. Karlheinz hatte brettumspannende Initiative und bei Thorsten musste man auf den ersten Blick auch keine Angst haben. Dann kam es allerdings Schlag auf Schlag. Thorsten verlor, nachdem er wie ich hinterher hörte, vorher ein Remis ablehnte (kann das sein bei der Tabellen- und Wettkampfsituation?) um dann noch die Dame einzustellen… ;(  Ohje, ich denke der Sonntag war gelaufen für ihn…  Anschließend verloren auch Manne und Detlef beide sang und klanglos – zumindest soweit ich es sehen konnte. Als dann auch noch Karlheinz am Vorabend seines Achtzigsten Ehrentages sich mit einem Remis zufrieden gab, stand es 3:4 und der schwarze Peter war bei mir. Scheinbar bin ich in dieser Saisonaußerdem noch für die Kuriositäten zuständig –man denke an meinen Sieg mit K und S . Diesmal hatte ich vorsichtig begonnen, fand mich in einer ruhigen Stellung wieder, bereitete einen Königsangriff vor und bemerkte wohl erst zu spät, dass mein Gegner alles verrammeln und verriegeln wollte. Dies schaffte er derart geschickt, dass wir mehrfach die gesamte Streitmacht vom Damen- zum Königsflügel  und wieder zurück umgruppierten. Das Ganze ohne einen einzigen Klotz zu schlagen. Der einzig mögliche Durchbruch mit einem Figurenopfer auf h5 hätte wohl keinen Erfolg gehabt, weil ich mit den Bauern nur bis g5 und h4 komme und er die Türme auf h3 und g4 zur Blockade nutzen kann – falls er nicht sogar auf Gewinn spielen will. Mein Freund Fritz Elf meint aber auch 0,0 , aber der hat ja eh keine Ahnung…

Um nicht noch nach Zeit zu verlieren gab ich die Partie Remis und machte mich zum Gespött der Leute: 64 Züge, noch 32 Figuren auf dem Brett und nix geht mehr…   Und meinetwegen steigen wir nicht auf, ich hab jetzt die berühmte A-Karte, Remis gegen einen 1397er und Aufstiegsverhinderer … 🙁

Jedenfalls gratulieren wir den Marienfeldern und BERO zum Aufstieg, denn niemand zweifelt daran, dass Letztere den fehlenden Punkt gegen die absteigenden Gehörlosen einfahren wird.

Unsere Vierte verlor ebenso mit 3,5:4,5 gegen Wedding und verabschiedet sich aus der Klasse 2.3 – denn keiner glaubt an das Wunder, dass die Jungs noch den 1. und 3. der Tabelle schlagen könnten. Erfolgreichster Spieler: Doc Schieritz mit 3/3.

Unsere Fünfte schlägt Chemie Weißensee mit 5:3 und sitzt auf einem Aufstiegsplatz, hat aber ein Spiel mehr als die Konkurrenz und könnte deshalb noch durchgereicht werden. Stellt sich die Frage ob die überhaupt aufsteigen wollen oder sollen.