Archiv für Dezember 2011

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Winter Open 2011

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Fortschrittstabelle DWZ

Am 27.12.2011 um 9.30 Uhr begrüßte der 1.Vorsitzende unseres Vereins, Hendrik Madeja, den Bürgermeister des Stadtbezirkes Berlin Pankow, Herr Matthias Köhne, und den Präsidenten des Berliner Schachverbandes, Herr Carsten Schmidt, zur Eröffnung unseres 5.Internationalen Winter-Open 2011.

Beide wünschten den  83 Teilnehmern aus der Ukraine, Türkei, Griechenland und Deutschland darunter einem Großmeister, ein Fidemeister und einer weiblichen Fidemeisterin, viel Erfolg, sportliche Fairness und Spaß an den 4 Tagen des Turniers. Der Verein und Matthias Köhne sind sehr zufrieden mit der diesjährigen Resonanz des Turniers und planen schon die Fortsetzung.

5. Internationales Winter-Open

vom 27. bis 30. Dezember 2011

von links Bürgermeister Matthias Köhne, Carsten Schmidt Präsident des BSV und Hendrik Madeja Vorsitzender SC Zugzwang 95 e.V.

BMM vierte Runde

Unsere Zweite und die Fünfte hatten spielfrei. Zur Ersten gibt es wenig zu berichten, sie ist bemerkenswert konstant, schon die vierte 3:5 Niederlage en Suite. Wetten auf die nächste Runde werden schon angenommen… Natürlich bleibt da nur Platz 10 und Besserung ist in der nächsten Runde auch nicht in Sicht, aber manchmal geschehen ja noch Wunder oder Geschenke werden verteilt – is ja Weihnachtszeit.

Und wenn nicht, die Zweite steigt nicht ab und dir Dritte auf, also treffen wir uns alle in der ersten Stadtklasse…;) Das wird ein Spaß!

Die Dritte und Vierte hatten es mit der Dritten und Zweiten von Rochade zu tun. Frank hatte für die Dritte schon alles vorab geklärt und konnte dadurch mit unserem Einverständnis Urlaub auf Ibiza oder so machen, sodass wir ohne ihn, aber komplett antraten. Ersatzmann Gerhard Bernd kam zwar zu spät, aber er kam.

Es dauerte bis nach 12 Uhr – zu dieser Zeit war bei der Vierten schon lägst die letzte Messe gelesen – bis zu den ersten Entscheidungen. Ersatz Gerhard bekam ein blutleeres Endspiel aufs Brett und remisierte, auch bei Manne war nicht wirklich was los, ebenso Remis. Blitz-Hans machte wieder einen auf ganz schnell, nach zwanzig Zügen hatte der Gegner exakt eine Stunde verbraten, Hans satte 2 Minuten. Allerdings spielte er sein London System auch saumies, kranke Züge wie Te1 statt Tf3 und andere Unsäglichkeiten konnte sein Gegenüber nicht nutzen und bereiteten mir regelrecht physische Schmerzen. Nein, Hans Gegner bugsierte sich selber in eine geschlossene Stellung bei der Hans seinen guten Springer gegen den obermiesen Läufer eigentlich nicht nutzen konnte. Eigentlich – denn wenn der Gegner es provoziert beißt Hans natürlich zu wie ein Terrier – klein und bissig ist er ja…

Um Doktor hatte ich ein wenig Sorge, der spielte so gut auf Angriff, dass er x mögliche Einschläge berechnen musste, es drohte dort ständig was, auf e6,f7,g6 oder h5. Aber Karlheinz fand den richtigen Hammer und schon stand es 3:1. Thorsten punktete auch, leider hab ich nicht gesehen was da ablief.

Ich hatte einen dieser Tage, die schon gebraucht waren. Erst fällt mir bei Frühstück das Marmeladenbrötchen runter, natürlich auf die Hose und selbstverständlich mit der Kirsch-Erdbeerseite nach unten – war ja klar. Dann das Navi vergessen, also in den endlosen Weiten von Hohenschöngrünkohl suchen, naja, habs ja gefunden. Dann ärgern weil die Vierte nur 6 Leute zusammen bekommt. Nur logisch, dass ich in der Eröffnung zwei Züge verwechsele und so derart bescheiden stehe, dass ich schon ausgangs der Eröffnung ne Figur für zwei Bauern geben muss, für Schummelchancen. Pech nur, das mein Gegner einen wirklich guten Tag hat und sich nicht bescheißen lässt. Dazu kommt noch – dass mich Gerd Platow darauf aufmerksam macht, das meine Uhr nicht läuft während ich durch die Gegend scheißere. Beim Nachrechnen ergibt sich eine Differenz von satten 25 Minuten …  Der einzige Lichtblick ist, dass Detlef zum 5:1 einlocht (und seinem Gegner die vierte Niederlage am Stück überhilft – auweia) und ich dadurch völlig entspannt die Zeit ablaufen lassen kann…

Gleich danach vollendet Holger zum 6:2 , naja, Ziel erreicht, Abstieg ist kein Thema mehr.

Unsere Vierte erreicht mit einem 3:5 mit nur 6 Leuten ein mehr als respektables Ergebnis, schließlich hatten die ja die meilenweit überlegene Truppe von Rochade II vor der Flinte. Dieser Haufen ist noch lange nicht abgestiegen, da geht immer noch was – erst Recht, wenn sie denn mal vollzählig wären. Der arme Kai, ich schwör, ich hab schon die ersten grauen Haare bei ihm gesehen…

Und sonst so?

Freitag ist dann Weihnachtsfeier. Nicht vergessen.

Letzte Woche endete das Eckbauer Open, Rene wurde Fünfter mit 5/7, Sebastian landete mit 4/7 im Mittelfeld. August wurde in Frankfurt Sechster beim Ramadan Cup… 😉 Dabei ließ er die gesamte Fredersdorfer Moschpoke hinter sich, ja genau die Typen die ne Woche vorher 2 Punkte bei der Ersten geklaut und die rote Laterne im Quartierspavillon vergessen hatten. Seht ihr, ihr Landeier, ich habs doch gesagt, am Ende liegt ihr hinter Zugzwang…