Archiv für November 2011

5.Winter-Open 2011

Auch im Jahr 2011 führen wir unser beliebtes

offenes Winter-Open Turnier(ehemals Prenzlberg-Open Turnier)

durch.

Termin: 27. – 30.12.2011

Achtung geänderte Spielstätte!!!

Ausschreibung Prenzlberg-Open 2011

(pdf-Datei)

Weihnachtsfeier 2011

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier findet am

Freitag, dem 09.12.2011       ab 18:00 Uhr

im Pieskower Weg statt.( Gastronomie hinter der Paul-Linke Schule)

Unkostenbeitrag für Buffet 15,- Euro + fünf Euro bei Teilnahme am Skatturnier

Falkensee 2011

Jens bat mich um einen Bericht vom Falkenseer Open 2011 an dem ich teilnahm.

Ein Bericht vom Falkenseer Open 2011 ( 60 Teilnehmer )

Nach Jahren der Turnierabstinenz wegen ( beruflich bedingtem ) Zeitmangel habe ich mich durchgerungen und mich beim Falkenseer Open 2011 angemeldet. In der Hoffnung, nicht ganz allein zu sein, denn Jens Stegmann ist dort beliebter Dauergast seit Jahren. Aber diesmal war er beruflich verhindert und absagen wollte ich nicht mehr.

Die „Rahmenbedingungen“ waren hervorragend: eine nette und freundliche Turnierleitung um Cheforganisator Mario Oberling, ausreichend Platz an jedem Brett, Analyseraum und 2 bildhübsche Damen, welche sich derart liebevoll um das leibliche Wohl aller Teilnehmer kümmerten – wenn sich nur 50% aller Berliner Imbißbuden daran ein Beispiel nehmen würden, hätten wir einen Quantensprung in punkto Qualität.

Zu meiner Leistung:

Seit Jahren dümpele ich ja um die 1700 herum, und bin mit 3 aus 5 eigentlich ganz zufrieden. Aber, es ist aus meiner Sicht ganz  interessant, dass geringe DWZ nicht automatisch geringe Leistung bedeutet ( dito große DWZ ).

Runde 1 ( Freitag abend )

Mein Gegner – DWZ 1044 – spielt das Budapester Gambit völlig korrekt und ich hatte zwar immer leichten Vorteil aber nix konkretes, dann stellt mein Gegner in der Aufregung eine Figur ein. 1:0

Runde 2 ( Samstag 09.00 )

07.00 Uhr Frühstück – Internet – ich mit Schwarz vs. Gegner Nr. 2 der Setzliste – DWZ 2190 – viele Partien in der Fritz Datenbank, folglich spannende „Vorbereitung“ zu Hause am PC…. vorab: ich hatte nie eine echte Chance, stand nie besser. Aber mit 500 DWZ weniger habe ich meinen Gegner in Zeitnot gebracht und 50 Züge wacker gekämpft. 1:1

Runde 3 ( Samstag 15.00 )

Die letzte Partie noch in den Knochen, jetzt ein junger Gegner mit DWZ 1481. Eine merkwürdige Partie; ich stand nach der Eröffnung sehr gut und hatte 2x eine Mattkombination vor Augen und konnte es nicht fassen, dass mein Gegner ( der mir bestimmt 10x Remis anbot ) immer wieder eine Rettung fand und dann noch locker frech 2 Bauern von mir einsammelte. Gott sei dank konnte ich dann seine Grundreihenschwäche ausnutzen und ihn wirklich matt setzen. 2:1

Runde 4 ( Sonntag 09.00 )

Ich hatte schwarz gegen DWZ 1617, spielte die Eröffnung überheblich schnell und dumm und musste dann ewig im Turmendspiel mit Minusbauern das Remis klammern. 2,5:1,5

Runde 5 ( Sonntag 14.30 )

Mein Gegner – DWZ 1577 – spielte Grünfeld völlig sauber – Stellung komplett ausgeglichen Ich war müde, bot Remis, was akzeptiert wurde 3:2

Fazit: Es hat Spaß gemacht und es wäre toll wenn 2012 Zugzwang dort richtig stark vertreten wäre Ein Mann wie „Det“ könnten dort locker um den Turniersieg mitspielen.

Beste Grüße Thorsten

Dritte Runde BMM

Die Erste trat gegen die Fredersdorfer Landjugend an. Durch Peters „Aussetzer“ musste die ganze Bagage nach oben rutschen und die Vorbereitung (gegen Rot-Weiß kein Problem, weil die immer in Bestbesetzung antreten) war im Eimer. Außerdem sprang Maik bei der Ersten ein. Leider wurde vergessen seinem ML Sebastian darüber zu informieren – prompt stand Maik in zwei Startaufstellungen, was erst 5 nach 9 auffiel…;( 

Klasse, so „ruhig“ wünscht man sich als Spielleiter den Start, da kann man sich so richtig auf seine eigene Partie konzentrieren…

O.K. zurück zu den Fredersdorfer Landeiern, die sind zu neunt angereist, der Stamm-Achter und das Abstiegsgespenst im Rucksack. Aber wie auf ihrer Homepage angekündigt haben sie dieses ungeliebte Tierchen klammheimlich im Quartierspavillon stehen gelassen und die Punkte entführt. Es lief vorsichtig ausgedrückt bescheiden für uns, ernsthafte Siegchancen standen nie zur Debatte. Die rote Laterne wurde mit satten 0 (in Worten Null) Mannschaftspunkten und mäßigen 9 Brettpunkten in Besitz genommen. Wahrscheinlich wird sie auch noch fest umklammert, denn in drei Wochen geht’s ab zum Spitzenreiter Friesen.

Ist irgend jemandem bekannt, ob Friesen Bundesligaholzbretter nutzt die unserem Herrn Hintze genehm sind? Da die Zweite nächste Runde spielfrei ist könnte Maik dann ohne eine Lücke zu reißen aufrutschen…;)

Jedenfalls Glückwunsch unseren Freunden aus dem Zonenrandgebiet. Und ihr werdet sehen, Zugzwang überholt euch noch – wenn man denn wach geworden ist…;)

Die Zweite wurde von SKZ2 mit 6:2 gebügelt, in wie fern sich dabei die oben genannte Geschichte ausgewirkt hat, bleibt Spekulation. Jedenfalls steht man im Mittelfeld mit 3 Punkten. So auch Henry, der mit seinen 3 Punkten gegen einen Schnitt von fast 2000 eine echte GM-Performence von über 2600 hat… wow!

Die Dritte war an allen Brettern gegen die Königsjäger3 favorisiert, was sich aber ganz anders darstellte. Schon nach weniger als einer Stunde wanderte Hans mit seinem König – wohlgemerkt dem Weißen – bis f5 und wurde dort per Lg4 mit einem finalen Rettungsschuss erlegt. Alle anderen Königsjäger spielten deutlich besser als ihre DWZ erwarten ließ. Nach Friedensschluss an den Brettern 2, 4 und 5 konnten dann die Bretter 6 und 7 nach langen Kampf punkten. Und weil Detlef ein Remis wohl sicher hatte, aber sein Gegner keine Zeit mehr, gab Frank seine eigentlich gewonnene Partie Remis – oder waren es mangelhafte Kenntnisse in Turmendspielen…;) Detlef lieferte dann sogar noch den ganzen Punkt ab, also 5:3 und Platz 4 mit 4 Punkten. Nächste Runde dann bei Rochade3, auch dort sind wir favorisiert.

Dass die Vierte auch was kann hab ich ja letztens bei Bero schon beobachtet, diesmal gab es einen 5:3 Sieg gegen NiRa. Immerhin schon Neunter, ganz aussichtslos scheint mir das Unternehmen Klassenerhalt nicht, auch wenn es nächstes Mal bei Rochade2 schwer wird. Aber wer weiß, vielleicht machen es ja Andere ML Kai nach, der mit 2,5/3 bei 87 Pluspunkten liegt.

Auch die Fünfte fuhr ihren ersten Sieg gegen NARVA ein und überwintert bis Februar auf einem der vier Aufstiegsplätze.

Trotz gemischten Ergebnissen eine schöne Veranstaltung.

Und da es mit der Versorgung langsam wieder aufwärts geht – dank den Machern – und auch die Gerstensaft- und Hopfennektarversorgung Dank Hendriks Improvisationstalent gesichert ist, steigt unser Optimismus auf bessere Ergebnisse…

News…

Pokalsieger wurde Arno nach seinem Sieg gegen Sebastian. Glückwunsch!

Den Preis für die schönste Partie bekommt Frank – ebenso Glückwunsch. Es wurde von 8 Mitgliedern abgestimmt und folgendes Gesamtergebnis kam dabei raus:

1. Alder – Rehder  12 Punkte

2. Rogasch – Stegmann  10 Punkte

3. Töpfer – Jachym und Hohn – Eckhardt  je 8 Punkte

5. Stegmann – Rehder und Rehder – Hohn  je 5 Punkte

Die 2. Runde der Clubmeisterschaft fand (in Teilen) statt, es gab 3 Partien, immerhin wurden 2 Partien für nächste Woche terminiert. Insgesamt ist die Turnierdisziplin aber mangelhaft.

Deutschland ist Europameister – wer hätte das je für möglich gehalten…

Aktuelles

Die sonntägliche BMM Runde war nicht sehr erfolgreich, nur ein ganzer Punkt wurde eingefahren. Der Reihe nach:

Unsere Erste verliert bei der TSG mit 3:5 und findet sich auf einem Abstiegsplatz wieder – wer hätte das vor Saisonstart erwartet? Einziger Lichtblick: August spielt wieder, holt den (einzigen) ganzen Punkt, und dass gegen keinen Schwächling. Weiter so August!

Die Zweite hält die Zugzwang-Fahne hoch und punktet bei Tegel –  4:4 diesmal allerdings in Bestbesetzung antretend. Dafür liegt man als Verfolger auf der Lauer…

Die Dritte trat zum Derby bei Bero4  als deutlicher Außenseiter an, nominell je Brett um 50 Punkte schwächer. Aber da wir in Bestbesetzung antraten und gerne den Underdog geben, hätte ja was gehen können. Allerdings fing es schlecht an, Blitz-Hans bekam zwar seine geliebte geschlossene Stellung, fand sich aber schnell mit Turm gegen Dame wieder und musste passen. An den ersten vier Brettern sah es eigentlich gut aus, nach drei Stunden rechnete ich mit 2,5 Punkten vorne und 2 Punkten hinten und bot Olaf (Kreuchauf) mit Mehrbauer aber gedrückter Stellung Frieden an. Der verzichtete aber. Kurz danach machten die Bretter 2-4 Remis – o.k. das war im Rahmen, aber Holger verschied an geizbedingter Gefäßverengung – sprich er futterte einen feindlichen Bauern der sich bis g2 durchgefressen hatte, öffnete damit der gegnerischen Dame die Tür und wurde waidgerecht erlegt, schade eigentlich.

Prompt kam die Ansage von ML Frank, dass die verbleibenden Bretter auf Sieg spielen müssen.  Leider kippte danach die Stellung von Karlheinz und es stand somit 4,5 zu 1,5. Mein Sieg war dann schon bedeutungslos, und Detlef quälte seinen Gegner sogar noch eine ganze Stunde um den Punkt abzutragen, aber 4,5:3,5 ist auch verloren.

Wir gratulieren Bero zum Sieg und zum „halben“ Aufstieg und kümmern uns mal um Punkte gegen den Abstieg.

Ebenfalls im „En passant“ trat unsere Vierte gegen Empor3 an – leider aber nur mit 6 Mann. Dies ist um so schlimmer, weil diese 6 sich hervorragend schlugen. Warum Danny nicht kam ist mir nicht bekannt, auch nicht warum von der 5. nicht Hendrik, Jens oder Gerd aufgerückt sind. Hier war sogar ein Sieg drin, der verschwendet wurde – schade!!!

Über die Fünfte schrieb Jens Sorgenfrei. „Die Fünfte mit Auswärtspremiere, wohlgemut traten wir bei den Sf Nordost an. Dort wird grade die Spielstätte saniert und so kam von Janni der Spruch was in der Ruine spielen wir aber im inneren war es ein freundlicher Empfang. Punkt 9:00 Startschuss und los gings. 9:20 und Jonas (Brett 6) war in eine Eröffnungsfalle getappt 1-0 für Nordost, zeitgleich unterschätzte äl Presidente eine gegnerische Drohung was ihn die Qualle kostete aber angriff brachte und Max an 7 gewann einen Bauherrn. 9:45 Max mattet seinen Gegner 1 : 1 um 10 stands dann 2  – 1 weil Jakob an 4 wegmusste aber die Partie war auch so verloren 10:05 2 – 2 weil mein Gegner angesichts unabwendbarer Drohungen die Segel strich. Dann verlor Janni an 8 der aus seiner Erstrundenniederlage gelernt hatte und diesmal deutlich konzentrierter ranging nach hartem Kampf. 10 minuten später einigte Valli an sich  auf Remis also 3,5 – 2,5 und wiederum 10 min später gab Hendrik dann auf. Gert hatte sich derweil einen guten Angriff aufgebaut verpasste aber den richtigen Moment zum Einstieg in des Gegners Königsgemächer und so sah er sich plözlich einem Angriff ausgesetzt. Der Versuch der Trübfischerei scheiterte auch und so war dann um 12:00 Feierabend 5,5 – 2,5 für die Sf Nordost  „

Sonstiges:

Beim Eckbauer Open schlägt sich Sebastian hervorragend, in der dritten Runde gelang ihm ein Remis gegen Bubolz! Auch Rene hat 2 aus 3 – da geht doch noch was. Auf der Eckbauer Seite kann man die Partien nachspielen.

Nächsten Freitag geht die Clubmeisterschaft in die zweite Runde, ich bitte um zahlreiches Erscheinen. Wer es noch nicht mitbekommen har, Rene tritt zurück, sodass beide Gruppen mit einer ungeraden Zahl spielen – es sei denn, jemand will noch einsteigen, was durchaus möglich wäre.

Freitag findet das Pokalfinale statt:        Bender-Kirchhof