Archiv für November 2010

BMM – die 2.Runde

Diesmal hatte der SC Zugzwang95 Heimvorteil und nutze diesen auch konsequent in allen 4 Mannschaften.
Unsere Erste Mannschaft spielte den Gegner SK Zehlendorf/3 mit 7,5 zu 0,5 buchstäblich an die Wand.
Die Zweite konnte gegen SC Kreuzberg/4 mit 5 zu 3 Punkten gewinnen.
Das gleiche Ergebnis erziehlte auch unser Vierte gegen SG Grün-Weiß Baumschulenweg 3.
Unsere 3.Mannschaft machte es etwas spannender, konnte aber gegen SG Wedding 2 gleichfalls einen Sieg mit 4,5 zu 3,5 erringen.
Allen Spielern herzlichen Glückwunsch zu diesem fantastischem Ergebnis.
Wir hoffen, dass es in den nächsten Runden genauso erfolgreich weiter geht

2.Turnier im 2. Grand-Prix

Am Freitag,dem 26.11.2010, findet das 2. Turnier unseres Grand-Prix statt. Mit der Teilnahme an diesem Turnier stehen noch alle Chancen auf den Gesamtsieg offen. Somit sind alle Freunde des Schnellschach aufgerufen, sich diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen.

Meldeschluss: 18:45 Uhr

Startgeld: 10 Euro

Ausschreibung (pdf-Datei)

Erfolgreicher Start in die BMM durch Siege aller vier Mannschaften

Unsere neu zusammengewürfelte  Erste gewinnt bei den Schachfreunden knapp mit 3,5:4,5. Was dieser Sieg Wert sein wird, zeigt sich erst in den nächsten Runden.

Die Zweite – ebenfalls bunt zusammengewürfelt – knipst den Lampenbauern von NARVA mit 3:5 das Licht aus.

Unsere Dritte und Vierte traten gemeinsam bei Chemie Weißensee an, vollständig und fast alle pünktlich. Nur Marco Di Sauro machte es spannend mit 15 Minuten Verspätung, allerdings noch deutlich getoppt von  Holger G. der satte 27 Minuten Franks Nerven testete.

Normaler Weise, d.h. in Bestbesetzung wären beide Kämpfe wohl eng gewesen, aber die Gastgeber hatten satte personelle Probleme und mussten reichlich Personal noch oben durchreichen. Eigentlich wäre ihre Vierte gegenüber unserer Vierten nominell sogar klar im Vorteil, spielt doch an Brett 1 deren – bis auf Neuzugang Benjamin Dauth – mit Abstand stärkster Mann. Der spielt seit Jahren mit DWZ knapp 2100 statt am 1. Brett der 1. Mannschaft eben am 1. der Vierten. Und killt dort seit Jahren sämtliche 1300-1600er . Sorry, aber normal ist anders…  Wär doch das Gleiche wenn ich gegen Karlheinz, Lothar oder Gerd im Sumoringen antreten würde, nacheinander natürlich, statt mich an Frank Hoppe oder wenigstens Schumi auszutoben.

Egal, nach Aufstellung waren beide Zugzwang Mannschaften favorisiert. Klaus und Christoph an 7 und 8 mussten in ein anderes Zimmer und betätigten sich dort als routinierte Kindermörder. Auch Daniel ließ sich nicht lange bitten. Kai gewann im frühen Mittelspiel ne Qualle, hatte aber im technischen Teil zu tun ehe das 4:0 stand. Jens Sorgenkind bekam Königsgambit serviert und opferte nicht gleich sinnlos drauf los, was schon an sich bemerkenswert war. Nach einigen Ungenauigkeiten hatte er dann satte 2 Bauern „geopfert“, konnte aber im Endspiel die Sache spannend machen und nach Rückfrage beim ML remisieren. Danach hatte Danny auch keinen Bock mehr und stellte ebenfalls nach Rückfrage seine Gewinnversuche ein. Auch Marco lochte ein, eine sehr überzeugende Positionspartie!

Blieb noch der große Dicke an 1. Der hatte sich mühselig ne nette Stellung gegen einen superschnellen Gegnererarbeitet. Der hieß Noak und blitze seine Partie genau so runter wie unser „Hans der Blitzkrieg Noack“ – den ich übrigens schon vor halb Elf fluchtartig das Gebäude verlassen sah – wie immer eben. Geradefand ich  den Gewinnzug, als ich erst von Jens und dann von Danny wegen den Remisgeboten befragt wurde. Dann fing ich wieder von vorne an zu rechnen und bekam Panik beim Blick auf die Uhr, noch 6 Minuten für 12 Züge. Statt also konsequent den Gewinnzug auszuführen blitzte der dicke Dussel erst mal  bis zur Zeitkontrolle mit harmlosen Königs- und Turmzügen, atmete dann tief durch und fand sich in einem deutlich schlechteren Doppelturmendspiel wieder.  Naja, so schnell lässt sich n alter Trapper nicht in die Flinte pissen, sprich ich konnte die Gewinnversuche abblocken, also satte 6,5 zu 1,5.

Na das fängt ja gut an.

Die Jungs von der Dritten kannten nun gar keine Gnade und exekutierten den Gastgeber – lediglich Sebastian hatte Anstand und „verhinderte“ das Acht zu Null, somit 7,5:05.

Na hoffentlich hebt da niemand zu schnell ab…