Archiv für Oktober 2009

Ergebnisse der 1.Runde unseres Schnellschach Grand Prix Turniers

Am 30.10.09 erfolgte der Start unseres 1. Grand Prix Turniers – und es war ein erfreulich gut besuchtes Starterfeld. 32 Schachfreunde spielten in 5 Runden um die Preise.
Sieger wurde der Favorit Benjamin Dauth(SC Rotation Pankow) mit 4,5 aus 5- Ihm folgten Jan Zur(TSG Oberschöneweide) und Peter Hintze (Zugzwang95) mit 4 aus 5 und auf Platz 4 Gregor Fehrmann (TSG Rot Weiß Fredersdorf) der die Vierer- Gruppe der 3,5 er durch die beste Buchholzwertung anführte.
Die Rating-Preise gingen an: Bester unter 2000 Alfred Barwich(SV Berolina mit 3,5 auf Platz 5), Bester unter 1800 Rainer Menschik (Zugzwang95 mit 3,5 auf Platz 7) und Bester unter 1600 Sebastian Bender (Zugzwang95 mit 3 auf Platz 10) Na dann, auf zur 2.Runde am 27.11.09
Allen Gewinnern unser Glückwunsch !!!

Ansetzungen

Eigentlich sollten die Ansetzungen schon seit 2 Wochen aushängen bzw. hier stehen, aber Lothar gilt als unkekannt verschollen…
Also am Freitag dem 13. November erwarten wir wieder voller Schadenfreude dem Datum entsprechend einige Überraschungen…
Gruppe A: Noack-Rehder; Ramlow-Hintze; Hesselbarth-Gerards; Madeja-Kothe; Hohn-Sebastian
Gruppe B1: Zur-Stegmann; Jachym-Stelzer; Klemt-Jakob; Schieritz-Jank
Gruppe B2: König-Knecht; Kreuchauf-Töpfer; Lang-Sorgenfrei; zum Winkel-Bender

WICHTIG: Am Freitag dem 30. startet der Schnellschach Grandprix. Für Mitglieder zahlt der Verein das Startgeld!!! Bitte pünktlich sein und vorher die Ausschreibung mal lesen.

Jede Menge Open…

Ganz aktuell der LiRaHerbst: Martin Lang und Frank Rehder mit je 5/9 im Mittelfeld, Martin mit +/-0, Frank mit +15 und dem 3. Preis in seiner Wertungskategorie. Mit 4,5 Punkten und +10 unser Altmeister Karlheinz Hesselbarth der sogar den 2. Platz in seiner Klasse belegt. Beiden unsere Glückwünsche!
Olaf Kreuchauf mit 4 Punkten (-25) und Jens Sorgenfrei mit 3,5 (-39) unser Mitgefühl…

Schon ein paar Tage her ist das Weiße Dame Open bei dem Oskar Schilling mitmischte. Mit 3/7 und -10 landete er im erweiterten Mittelfeld.

Das Eckbauer Open läuft zwar noch, aber von dort ist Erfreuliches zu berichten. Sebastian Bender zeigt wo es lang geht, nämlich ganz steil nach oben. Mit 3/5 bei +68 derzeit wird er sicher noch zwei starke Gegner bekommen.
Aber wenn man sich ansieht gegen wen er gespielt hat, und wie, dann sage ich mal voraus, dass der Bursche am Saisonende an der 1800er Schwelle anklopft und nächstes Jahr in der Ersten spielt.
Hey Oskar, willkommen in der Vierten, du kannst dann das 2. Brett haben…

BMM 1. Runde – Nachbetrachtungen

Klasse 1.4 Der Fünfte der Setzliste (Rochade) gegen den Vierten 4:4. Damit hält man sich alle Türen offen.
Klasse 2.2 Der Zweite der Setzliste (Bero) schlägt den Staffelfavoriten 5:3. Auwei, was muss es da für Schachunfälle gegeben haben, vor allem hinten, wo man doch deutlich überlegen war. Das dezidierte Ziel Aufstieg ist erstmal in die Ferne gerückt…
Klasse 3.3 Der Zweitstärkste verprügelt den Zweitschwächsten 0,5:7,5 trotz dem Einsatz zweier Reservisten. Naja, die Richtung ist klar. Man fragt sich nur, was eigentlich die Truppe von Eckbauer in der dritten Klasse verloren hat, mit einem Schnitt von 1852 ist man nicht nur um durchschnittlich 240 Punkte pro Brett stärker als die Nr. zwei (Zugzwang), mit dem Schnitt liegt man noch in der 1. Stadtklasse ordentlich im Mittelfeld. Ähnlich Kurioses auch in der 2. Klasse, hier sind die Schachpinguine gleichermaßen überlegen. O.K. die schießen diese Jahr aber auch mit Kanonen auf Spatzen, am ersten Brett spielt da ein waschechter IM mit knapp 2400, und der spielt wirklich, ist kein Papiertiger…
Klasse 3.2 siehe Spielbericht:

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Clubmeisterschaft 1. Runde

Die Clubmeisterschaft startete am vergangenen Freitag bei reger Beteiligung. Die 10 Qualifikanten der A-Gruppe standen eh fest, dazu kamen 16 Spieler für die B-Gruppe. Diese haben wir dann in zwei etwa gleich starke Gruppen geteilt, bestehend aus jeweils 8 Mann, d.h. es werden 7 Runden gespielt. Doppelrundig (14) Partien hätte eindeutig den Rahmen gesprengt.
Die beiden Ersten steigen direkt auf, die Zweiten duellieren sich dann in zwei Partien, bei 1:1 mit wechselnden Farben bis zum „Golden Goal“.
A-Gruppe:
Hier gab es auch schon Überraschungen, so manch ein Happen war wohl doch zu fett… Ein Scherzkeks frotzelte schon, dasss die Entscheidung über die Meisterschaft in der Partie Hans gegen Hendrik fällt…
Hohn-Noack remis
Sebastian-Madeja remis
Kothe-Hesselbarth 1:0
Gerards-Ramlow remis
Hintze-Rehder 1:0
Auch die B-Gruppen lieferten nicht die unbedingt erwarteten Ergebnisse:
B1-Gruppe:
Schieritz-Zur verlegt
Jank-Klemt remis
Jakob-Jachym 0:1
Stelzer-Stegmann 0:1
B2-Gruppe:
ZumWinkel- König verlegt
Bender-Lang 1:0
Sorgenfrei-Kreuchauf 0:1
Töpfer-Knecht 1:0

Schönste Partie

Der Wahlleiter informiert:
Von 67 stimmberechtigeten Mitgliedern haben 9 abgestimmt, es gab 9 gültige Stimmabgaben. Von den 9 Wählern haben 4 nicht alle Stimmen (3,2,1 Punkte) vergeben. Von insgesamt 54 zu vergebenden Punkten wurden nur 38 verteilt.
Auf Platz 4 landeten mit jeweils 2 Punkten Maik und Andre. Platz 3 ging an August mit 8 Punkten und der zweite Platz mit 9 Punkten an Frank.
Unerwartet und überraschend deutlich gab es 17 Punkte für Jens.
Dieser bedankt sich artig beim Stimmvieh und droht Freibier in Höhe der Siegprämie an, sobald der Finanzminister die Kohle rüberrückt…

Patzerturnee

Am letzten Wochenende wollten Babyface Hintze und ich mal die Form testen. Beim Wildauer Dahmelandpokal fanden sich ca. 50 Spieler ein rund um den Tag der Deutschen Einheit ein kleines Turnier zu spielen.
Horst Schrodt als Turnierleiter hatte sich für das beschleunigte Setzsystem entschieden, sodass die Leistungsunterschiede in der ersten Runde nicht ganz so groß sind wie üblich.
Leider ging die Generalprobe zur BMM ziemlich daneben, es gab einige heftige Schachunfälle die uns das Wochenende ziemlich verhagelten. $$
Das ging bei mir schon Freitag los, als ich total platt von Arbeit ankam und gleich in ein sizilianisches Massaker geriet. In Ermangelung jeglicher Konzentrationsfähigkeit ging ich volles Risiko mit, verschätzte mich (von rechnen kann nicht die Rede sein) und durfte schon nach satten 14 Zügen meinen wohlverdienten Feierabend antreten. Dafür aber mit heftigen Kopfschmerzen.
Sonnabend früh sollte ich dann als böser Onkel ran, gegen einen 10 jährigen 1200er. Der aber hoch talentiert sein soll.
Allerdings brummte mein Schädel schon wieder, sodass ich wieder nur „Gefühlsschach“ ablieferte. Statt den Sack schon eingangs des Mittelspiels durch Figurengewinn zu zumachen wollte ich taktisch – und vor allem schön – gewinnen. Aber der Knirps ließ sich erstmal am Brett nichts mehr zu Schulden kommen und testete meine Geduld durch mehrere Remisangebote die ich schon allein aufgrund der Größenverhältnisse ablehnen musste…
Nur mein Wirsing spielte nicht mit. Es blieb bei Gefühlsschach, konkrete Berechnungen konnte ich aufgrund meines „Geisteszustandes“ nicht machen. Das gipfelte dann folgendermaßen: W: b2,f2,f5,g5,Kg4,Td1 S:a7,b5,d5,h7,Kc5,Te5
Ich war mir sicher das Endspiel abtragen zu können als h5+ kam. Natürlich zog ich nach f4 um nach Te4+ ein dummes Gesicht zu machen. Auf die Remisschaukel Kf3 Te5 hatte ich keinen Bock und musste wohl oder übel mit Kg3 Txf5 einen Bauern geben um dann mit f4 den letzten Gewinnversuch zu machen. Dieses Endspiel haben wir am Dienstag dann ausführlich betrachtet und festgestellt, das der Weiße tatsächlich einen Zug eher verwandelt und gewinnen kann. Das hab ich nicht überblickt (ca. 20 Züge) und wenige Züge später, dann auch noch in beginnender Zeitnot, Remis angenommen.
Aber in der genannten Stellung geht auch noch gxh e.p. mit einfachem Gewinn. „Wägen Rägel“ würde Vlastimil sagen. Natürlich nur wenn man die kennt. Ich stelle hiermit den Antrag in der Fünften zu spielen…
Wenn man denn schon gar nix sieht dann geht auch gleich das nächste Ding in die Hose. Gegen Horst Schrodt war ich derart daneben, dass ich im 12. Zug gleich 2 Bauern ohne jegliche Not weggestellt habe. Und diese Peinlichkeit sofort aufgegeben…
Eigentlich wollte ich dann Sonntag nicht kommen und krank machen (hab bei Horst das schon mal abgeklärt), aber ich wurde beim lesen der Ergebnisse im Internet nachtens fündig: Babyface Hintze hatte gegen einen 11jährigen 1400er gepatzt. Nach eigenem Bekunden hat er in einem Zug zwei Figuren eingestellt.
Na und das Gesicht am nächsten Morgen wollte ich doch keinesfalls verpassen…
Also Hacken zusammen und los. Auch in der 4. Partie hab ich mich gequält und immer den längsten Weg gesucht und gefunden, dann aber doch den Punkt gemacht.
Nach zwei Stunden Pause und einem langen Spaziergang schob ich (mit dem Einverständnis des Schiedsrichters) ein Remis um dieses aus meiner Sicht grauenvolle Turnier endlich abzuschließen.
Mit 2 Punkten und satten 25 DWZ Punkten Minus konnte ich gerade noch den Fall in die 1500er Grube verhindern. Diesmal…
Peter kam nicht über ein Remis gegen einen 1700er hinaus und belegte bei 3,5 Punkten Platz 10, bei Minus 21 Punkten…
Insgesamt eine recht misslungene Generalprobe…

Kommentar meines ML: Ach Jens, du kannst viel besser schreiben als Schach spielen.
Ich habe ihn zum Duell gefordert.